Home
Die Wien Holding
Geschäftsbereiche
Konzernstruktur
nach Firmennamen
nach Geschäftsbereichen
Private Public Management
Interview
Wien Holding TV
Wien-Ticket
größer denken, Puzzle lenken
Die Wien Holding
Ort der Begegnung, Auseinandersetzung und der sozialen Interaktion
Jüdisches Museum der Stadt Wien Gesellschaft m.b.H.
In Wien stand das erste Jüdische Museum der Welt, das 1896 eröffnet wurde und 1938 nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten seine Pforten schließen musste. Im Jahr 1989 gründete die Stadt Wien wieder ein Jüdisches Museum, das seit 1993 im Palais Eskeles in der Dorotheergasse im ersten Wiener Bezirk untergebracht ist. Ein zweiter Standort befindet sich am Judenplatz.

Standort Dorotheergasse © Wulz Services

Museum am Judenplatz © Eva Kelety
 
Das Jüdische Museum Wien ist ein Symbol dafür, dass die Geschichte der Stadt untrennbar mit seiner jüdischen Bevölkerung verbunden ist und dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Gemeinschaften in Wien einen zentralen Stellenwert hat. Die Gründung des Museums geht auf eine Initiative des früheren Wiener Bürgermeisters Dr. Helmut Zilk zurück. 1993 wurde es eröffnet. Die Wien Holding hat das Palais Eskeles im Jahr 2003 angekauft und damit den Museumsstandort langfristig gesichert.
 
Seit der Eröffnung des Jüdischen Museum Wien im Jahr 1993 haben mehr rund 1,4 Millionen Menschen das Museum im Palais Eskeles besucht. Eine derart intensive Nutzung hat aber ihre Spuren an der Infrastruktur des Hauses hinterlassen. Deshalb wurde Ende Jänner 2011 mit der Generalsanierung des Palais Eskeles begonnen. Am 18. Oktober 2011 wurde das Jüdische Museum Wien nach nur neun Monaten Umbauzeit feierlich wieder eröffnet. Das Jüdische Museum Wien präsentiert sich nicht nur in neuem Glanz, sondern als in vielerlei Hinsicht komplett neues Museum. Als erste große Wechselausstellung im neu renovierten Haus ist die Schau „BIGGER THAN LIFE. 100 Jahre Hollywood. Eine jüdische Erfahrung“ zu sehen.
 
Neues Schaudepot
 
Ein Herzstück des Jüdischen Museum Wien ist sein Schaudepot. Es präsentiert sich als „Sammlungslandschaft“, in der alle großen Sammlungen des Jüdischen Museums sichtbar werden: Die Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde, die Neuerwerbungen des Jüdischen Museums Wien seit den frühen 1990er Jahren, die erworbenen und gestifteten Privatsammlungen Berger, Schlaff und Stern. Alle im Schaudepot gezeigten Objekte werden in Zusammenhang gestellt mit jenen Orten, von denen sie stammen, zum Beispiel den jeweiligen Synagogen oder von welchen Sammlungen und Sammlern sie kommen. Erstmals werden deshalb auch die Sammlerpersönlichkeiten selbst vorgestellt. Eine 3D-Animation macht die zerstörten Synagogen Wiens virtuell zugänglich.
 
Die Bestände und Sammlungen des Jüdischen Museums Wien sind trotz seines erst relativ kurzen Bestehens besonders vielfältig. Neben der Sammlung Max Berger, welche die Stadt Wien nach dessen Tod im Jahr 1988 erwarb, gehört zu den Beständen des Hauses noch die Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Die Kultusgemeinde hat diese Sammlung dem Jüdischen Museum als Dauerleihgabe anvertraut. Dazu kommen die Sammlung Sussmann, einer Dauerleihgabe der Anni und Heinrich Sussmann Stiftung aus dem Jahr 1992, die Sammlung Martin Schlaff, der diese 1993 der Stadt Wien für das neue Museum schenkte und die Sammlung Stern, die das Museum 1994 erworben hat sowie weitere Eigenankäufe und Schenkungen.
 
Die Sammlungen dokumentieren in herausragender Weise die Jahrhunderte alte österreichisch-jüdische Geschichte. Die über 15.000 inventarisierten Objekte zählen weltweit zu den bedeutendsten Beständen der jüdischen Kulturgeschichte des Habsburgerreiches, der ersten Österreichischen Republik, der Wiener Zwischenkriegszeit sowie der Geschichte der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung seiner jüdischen Bürger. Die umfangreichen Sammlungsbestände sind im Schaudepot öffentlich zugänglich, was nur in wenigen Museen üblich ist.

Das Museum Judenplatz
 
Neben dem Palais Eskeles gehört auch das Museum Judenplatz zum Jüdischen Museum Wien. Es befindet sich im Misrachi-Haus am Judenplatz 8 im ersten Bezirk. Das Haus wurde vor kurzem ebenfalls renoviert und am 29. November 2010 wiedereröffnet. Eine komplett neue Dauerausstellung über die Geschichte des jüdischen Wiens im Mittelalter ist hier entstanden. Auf der Basis neuer Quellen, wissenschaftlicher Erkenntnisse und architektonischer Funde wird ein detaillierter Blick auf das Leben der Juden im Wien des Mittelalters geworfen. Damals war Wien Heimat einer blühenden jüdischen Gemeinde, die zu den größten und bedeutendsten in Europa zählte. Hier lehrten und wirkten berühmte Rabbiner und machten Wien zu einem Zentrum jüdischen Wissens. Ein virtueller Rundgang versetzt die BesucherInnen in das Wien des 14. Jahrhunderts. Anhand der jüdischen Feste und des jüdischen Brauchs von damals wird gezeigt, wie die Juden in Wien gelebt haben. Das Architektenteam Jabornegg & Palffy, das auch seinerzeit für die Gestaltung des Museums Judenplatz verantwortlich zeichnete, sorgte auch für die Gestaltung der neuen Präsentation.

 
Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
A-1010 Wien, Dorotheergasse 11
Tel.: +43 1 535 04 31
Fax: +43 1 535 04 24
E-Mail: info@jmw.at
Web: www.jmw.at
 
Geschäftsführung
Dr. Danielle Engelberg-Spera
Unternehmen - Nach Firmennamen
Kontakt
Impressum
 
Newsletter
Mediaroom
 
Geschäftsbericht
 
Karriere
Holding Magazin
 
Holding Intern
Clips