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Die Wien Holding
Spurensuche in der Welt des Amadeus
Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH
Von 1784 bis 1787 lebte Wolfgang Amadeus Mozart in einem Haus in der Domgasse, gleich hinter dem Stephansdom. Dort schuf er eines seiner bedeutendsten Opernwerke: „Die Hochzeit des Figaro". Die Wohnung ist bis heute erhalten und die Wien Holding hat daraus das Mozarthaus Vienna gemacht - ein Mozartzentrum auf sechs Etagen und mit eintausend Quadratmeter Ausstellungsfläche. Im Jahr 2006 eröffnet, feierte das Mozarthaus Vienna im Jahr 2011 seinen fünften Geburtstag

© Eva Kelety

© Eva Kelety
 

Mozart-Zentrum auf sechs Etagen

Rund um die Mozartwohnung im ersten Stock des Hauses Domgasse 5 hat die Wien Holding ein beeindruckendes Mozartzentrum geschaffen. Überhaupt zählt das Mozarthaus Vienna zu den ehrgeizigsten Kulturprojekten des Konzerns. Das in Privatbesitz stehende Gebäude war in den 1990er Jahren zusehends verfallen. Im Vorfeld des Mozartjahres erhielt die Wien Holding von der Stadt Wien den Auftrag, das Haus zu sanieren und rund um Mozarts Wohnung ein neues Mozartzentrum einzurichten. Das Projekt wurde in nur 14 Monaten Bauzeit als PPP-Modell mit privaten Partnern realisiert.

Eröffnet wurde das Mozarthaus Vienna pünktlich zu Mozarts 250. Geburtstag im Jahr 2006. Bis dato haben fast 800.000 Menschen dieses Mozartzentrum in Wiens Innenstadt, das für seine multimedialen Präsentationen auch mit dem Staatspreis für Multimedia & e-Business ausgezeichnet wurde, besucht.
 
Für die Revitalisierung des Hauses zeichnete Architekt Klaus Becker verantwortlich, den Innenausbau zum Ausstellungs- und Veranstaltungsort führte Architekt Gustav Pichelmann durch. Ihren Arbeiten gingen umfassende bauhistorische Untersuchungen in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt voraus. Der überwiegende Teil des Hauses wird als Ausstellungs- und Museumsfläche genutzt. Der vierte Stock und das Dachgeschoß dienen nach wie vor als Wohnungen für Privatpersonen und entsprechen damit auch heute noch ihrer ursprünglichen Bestimmung. Der Innenhof mit den restaurierten Pawlatschengängen bekam eine Glas-Überdachung und kann so auch als Empfangsbereich für das neue Museum genutzt werden.
 
Ein Café im Erdgeschoß, der Museumsshop und der Konzertsaal im Kellergewölbe vervollständigen das Angebot des Mozarthauses Vienna. Im Konzertsaal wird auch die Tradition des Bösendorfer-Saales weitergeführt, nachdem die legendäre Klavierfabrik ihre Wiener Produktionsstätte im März 2010 nach Wiener Neustadt verlegt hat. Im Mai 2010 unterzeichneten der Bösendorfer-Geschäftsführer Yoshichika Sakai und der Geschäftsführer des Mozarthauses Vienna, Dr. Gerhard Vitek, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung für den neuen „Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Vienna“. Mit der Kooperation lebt die Tradition des „Bösendorfer Saales“ in Wien weiter. Das Programm zu den Konzert-Aktivitäten im Bösendorfer-Saal des Mozarthauses Vienna ist auf den Homepages des Mozarthauses Vienna und von Bösendorfer abrufbar.
 
Attraktives Kombi-Ticket
 
Unter dem Titel "Wiener Museumsmelange" bieten neben dem Mozarthaus Vienna das Haus der Musik, ein interaktives Klangmuseum, das Kunst Haus Wien mit dem Hundertwasser Museum und das Jüdische Museum Wien ein spezielles Kombi-Ticket an: Dabei kann man zwei aus den vier Museen der Wien Holding zum Kombi-Preis von 18 Euro besuchen.
 

Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH
A-1010 Wien, Domgasse 5
Tel.: +43 1 512 17 91
Fax: +43 1 512 17 91-91
E-Mail: office@mozarthausvienna.at
Web: www.mozarthausvienna.at

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