Förderdrehscheibe für Kooperation
EU-Förderagentur GmbH

Kooperation ist ein Schlüsselelement für europäische Regierungen, um gemeinsam jene Probleme anzugehen, die alleine nicht gelöst werden können.
Die EU-Förderagentur GmbH wurde im August 2007 gegründet und beheimatet u.a. zwei Europäische Kooperationsbüros, deren Aufgaben es ist, Kooperationsprogramme des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zu verwalten und Länder in Zentraleuropa bei der Umsetzung von Kooperationsprojekten aktiv zu unterstützen (CENTRAL EUROPE und SK-AT 2007-2013).
Ein weiteres Kooperationsbüro (INTERACT Point Vienna) hat zum Ziel, Programme der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ, auch genannt INTERREG) und Programme mit (potentiellen) Beitrittskandidaten (IPA-CBC Programme) in Zentral- und Osteuropa in den Bereichen Wissensmanagement, Finanzmanagement und Kommunikation zu unterstützen.
Wir bilden den rechtlichen Rahmen für die von der Stadt Wien (Magistratsabteilung 27) zu führenden Gemeinsamen Technischen Sekretariate (GTS) in den Programmen
CENTRAL EUROPE und
SK-AT 2007-2013. Außerdem ist das Projektteam des EU-Projektes
INTERACT Point Vienna, die
Regionalkoordinatorin für AT-CZ und die Mitarbeiterinnen des EU-Projektes
RECOM(Regional Cooperation Management) AT-HU, SK-AT in der EUFA beschäftigt.
Für all diese Bereiche verwaltet die EU-Förderagentur GmbH im Auftrag der Stadt Wien treuhändig Finanzen und Personal.
EU-Förderagentur GmbH
1070 Wien, Kellermanngasse 8/4
Tel: +43-1-4000-27030
Fax: +43-1-4000-99-27039
E-Mail:
office@eufa-wien.at
Geschäftsführung
Sylvia Fuchs
INTERACT Point Managing Transition and External Cooperation (MTEC), 2003-2007, war das erste EU ko-finanzierte Projekt, das die Magistratsabteilung 27 im Jahr 2004 gemäß ihren 2003 entwickelten Projektmanagementrichtlinien implementierte. Das Projekt wurde zu 90% aus dem europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und zu 10% von den Mitgliedstaaten finanziert.
2004 - 2007 förderte MTEC den Informationsaustausch unter den INTERREG Programmen, mit Fokus auf die 10 neuen Mitgliedsstaaten und die Staaten an der EU Außengrenze.
2006 und 2007 unterstützte MTEC die Vorbereitung und Implementierung der Strukturfondsperiode 2007 – 2013 und der Instrumente für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Europas (ENPI-Instrument) sowie mit den Beitritts- und potentiellen Beitrittsländern des Westbalkans (IPA-Instrument).
Bis 2007 besuchten ca. 4.000 TeilnehmerInnen die von MTEC veranstalteten Seminare, Workshops und Konferenzen in Südost- und Zentraleuropa.
In der Periode 2008 - 2014 wird MTEC als INTERACT Point Vienna weitergeführt und weiterhin zu 85% aus dem europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und zu 15% von den Mitgliedstaaten finanziert.
Im Rahmen des zugeordneten regionalen Netzwerks werden über 30 Kooperationsprogramme unter dem Ziel 3 - Europäische Territoriale Zusammenarbeit und unter IPA betreut. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit den 3 anderen INTERACT Points und den zuständigen Generaldirektionen der Europäischen Kommission.
Schwerpunkt des INTERACT Points Vienna bleibt die Unterstützung der Programmen in der Zusammenarbeit im zentraleuropäischen und südosteuropäischen Raum, zwischen EU-Ländern sowie mit Beitritts- potentiellen Beitrittsländern des Westbalkans.
Die Projektziele sind:
Steigerung der Effizienz und Wirksamkeit der Programme der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, sowie IPA grenzüberschreitende Programme mit EU-Ländern durch:
- Erfahrungsaustausch anhand von "good practice" Beispielen zur Verwaltung der Programme zwischen den Programminstitutionen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit
- Unterstützung in der Programmentwicklung und technischen Umsetzung von grenzüberschreitenden und IPA Programmen.
- Unterstützung der Programme bei der Bekanntmachung ihrer Projektergebnisse und deren Nachhaltigkeit, sowie auch ihres europäischen Mehrwerts.
Email: ip.vienna@interact-eu.net
Webseite: www.interact-eu.net