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So, 4. Juli 2010

OASE22 mit Installation von Josef Bernhardt

OASE22 ist eines der Leitprojekte auf dem Areal von Neu Stadlau. Es bietet maßgeschneiderten Wohn- und Lebensraum, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen in allen Lebenslagen und Lebensphasen. Vier verschiedene Bauträger – GESIBA, ÖSW, BUWOG und ÖSG – errichten gemeinsam einen Wohnpark, der auf moderne Lebensbedürfnisse zugeschnitten ist und einen optimalen Mix aus hoher Wohnqualität, Gemeinschafts- und Sozialeinrichtungen sowie eine Erholungsfunktion bietet.

Besonderer Wert wird dabei auch auf die Bedürfnisse älterer BewohnerInnen gelegt. Im OASE22 Wohnpark werden bis 2012 im Rahmen von vier Projekten insgesamt rund 350 geförderte Wohnungen, davon 29 Wohnungen für "betreutes Wohnen", errichtet.
 
Für das Wohnprojekt des Bauträgers BUWOG erfolgte am 02.07.2010, der offizielle Baubeginn durch Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Norbert Scheed und BUWOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Schuster. An Stelle eines konventionellen Spatenstichs wurde ein Kunstwerk realisiert. Josef Bernhardts Installation "Warten auf Vögel VII" besteht aus riesigen Vogelnistkästen, die teils in der Höhe schweben und teils BesucherInnen zum Zutritt offen stehen, um u.a. das Verhältnis von Mensch und Natur in der Stadt zu thematisieren.
 
Wohnen der Vielfal
Das neue Wohnprojekt an der Kreuzung Erzherzog-Karl-Straße/Stadlauerstraße, das bereits zu Baubeginn mit einer außergewöhnliche Kunstinstallation auf sich aufmerksam macht, wird ein vielfältiges Wohnungsangebot mit modernen Grundrisstypologien bieten. Zudem können die Gemeinschaftseinrichtungen hausgemeinschaftlich zweckbestimmt und organisiert werden. Weitere Vorteile des Projekts sind die perfekte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die ausgezeichnete Infrastruktur in unmittelbarer Nachbarschaft. Der Vorplatz der Wohnhausanlage wurde als Kunstplatz konzipiert und wird auch in Zukunft für Ausstellungen, Installationen und künstlerische Events genutzt werden.
 
Wohnen und Kunst
"Wohnqualität endet nicht an der Wohnungstür. Deshalb legen wir im geförderten Wiener Wohnbau nicht nur höchstes Augenmerk auf ein vielfältiges und bedarfsgerechtes Wohnungsangebot, sondern berücksichtigen auch soziale und kulturelle Aspekte, die wesentlich zu einer hohen Wohnzufriedenheit beitragen", hielt Vizebürgermeister Michael Ludwig anlässlich des Baustarts für das neue Wohnprojekt fest. Ludwig, der die Kunstinstallation von Josef Bernhardt eröffnete, unterstrich die hohe Bedeutung von "Kunst am Bau", die als Element der Alltagskultur maßgeblich zur Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Zuhause beitrage. "Ganz besonders begrüße ich, dass Kunst bei diesem Wohnprojekt bereits bei Baubeginn eine wichtige Rolle spielt. Eine tolle Idee, die sicher Schule machen wird."
 
Komplexes ist einfach
"Durch das Gesamtprojekt OASE22 wird ein ehemaliges Industrieareal einer neuen, auf moderne Lebensbedürfnisse zugeschnittenen Nutzung zugeführt. Neben attraktiven Wohnungsangeboten wird der neue Donaustädter Stadtteil beste Infrastruktur für alle Generationen bieten. Das Wohnprojekt des Bauträgers BUWOG steht stellvertretend für die hohe Qualität des OASE22 Wohnparks. Durch den Kunstplatz erfährt die Donaustadt eine weitere Bereicherung ihres kulturellen Lebens", so Bezirksvorsteher Norbert Scheed.
 
BUWOG-Geschäftsführer Gerhard Schuster hob hervor: "Wir betrachten Kunst als integrativen Bestandteil der BUWOG-Wohnkultur. Ein Bestreben, das bereits durch zahlreiche Auszeichnungen belohnt wurde. Kunst am Bau darf jedoch nie um ihrer selbst willen geschaffen werden. Vielmehr wollen wir einen einzigartigen, erlebbaren Mehrwert für unsere Mieterinnen und Mieter schaffen."
 
Kunst am Bauplatz: Warten auf Vögel
Bernhardts 2004 begonnene Installations-Reihe "Warten auf Vögel" besteht aus Vogelnistkästen, die in großer Zahl und Dichte aufgestellt wurden. In "Warten auf Vögel VII" wird das Konzept gleichsam auf den Kopf gestellt: nur wenige Vogelnistkästen wurden - dafür in zehnfacher Vergrößerung - installiert. Während drei dieser Riesen-Nistkästen in der Höhe von fünf Metern und mehr schweben, stehen zwei Kästen den BesucherInnen zum Zutritt offen. Die "Nistkästen" können über einen Sockel betreten werden. Das etwa in Augenhöhe befindliche Einflugloch wird den Besuchern zum Fenster, sie können vom Inneren des Nistkastens nach außen blicken und betrachten die Umgebung also aus der Perspektive des Vogels.
Die Installation wird bis Ende September zu sehen sein.
 
Das neue Wohnprojekt
Die Wohnhausanlage wird neue Wohnformen für verschiedenste Formen von Gemeinschaften, wie Patchworkfamilien und AlleinerzieherInnen, aber auch für Einpersonenhaushalte bieten. Weiters wird es dort Startwohnungen, barrierefreies und betreutes Wohnen und Generationen-Wohnen geben. Jede der 70 geförderten Wohnungen funktioniert als Loft oder Zimmerwohnung, ist ohne internen Gang organisiert und quer belüftbar. Alle Zimmer sind - bis auf jene der Gartenwohnungen - gleich groß und erlauben höchstmögliche Flexibilität. Bautechnisch möglich wird das unter anderem durch ein von tragenden Wänden freies Stützensystem. Gemeinsame Büroeinheiten, Bibliotheken oder Gemeinschaftswohnzimmer können so ganz einfach entstehen, aber auch eine nachträgliche Teilung oder Zusammenlegung von Zimmern ist problemlos möglich. Vor allem AlleinerzieherInnen, Singles und Familien bieten diese Synergieeffekte Vorteile. Der begrünte, geschützte und großzügig gestaltete Hofbereich weist besondere Qualitäten für alle Altersgruppen auf. Für Kinderspielplätze ist dort ebenso gesorgt, wie für Liege- und Entspannungs- und für Streuobstwiesen. Urban Gardening ist durch anmietbare Hochbeete im Dachgeschoss möglich. Zu den Gemeinschaftseinrichtungen zählt u.a. eine große Terrasse mit Grillplatz.
 
Quelle: RK
 
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