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In der neuen Folge von „Jetzt miteinand – Ich bin dabei“ auf W24 geht es um das Thema Einsamkeit. © W24

Wien Holding News

Do, 28. Mai 2020 WH Media

Jetzt miteinand – Ich bin dabei: Einsamkeit

Die Sonderfolge des neuen Wirtschaftsmagazins „Jetzt miteinand – Ich bin dabei“ auf W24, dem Stadtsender des Wien Holding-Unternehmens WH Media, beschäftigt sich mit dem Thema Einsamkeit, generell und in Zeiten der Corona-Krise.

„Jetzt miteinand – Ich bin dabei“ widmet sich lokalen Unternehmen, die trotz virusbedingter Turbulenzen und geschlossener Geschäfte Mut und starke Präsenz zeigen. In der neuen Ausgabe dreht sich alles um Einsamkeit. Wie sehr dominiert „Einsamkeit“ unser Leben – und speziell das der älteren Bevölkerungsgruppe? Und hatten die Ausgangsbeschränkungen der letzten Zeit Auswirkungen darauf? Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec, der Chef des Psychosozialen Diensts Georg Psota und Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner sind in tiefgehenden Interviews zu sehen, dazu gibt es zahlreiche emotionale Statements vieler Betroffener.

Selbst aktiv werden: Interview mit Ingrid Korosec
Während der Corona-Krise hat der Österreichische Seniorenbund täglich nahezu 20.000 Telefonate geführt. Bei den meisten Telefonaten ging es um Einsamkeit. Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbunds und Vorsitzende des Seniorenrats, spricht mit Moderator Gerhard Koller über die Einsamkeit mit besonderem Fokus auf SeniorInnen. Auch vor der Corona-Krise war die Einsamkeit ein sehr großes Thema. Korosec meint, man müsse aufpassen, denn Einsamkeit führe sehr schnell zu Depression. „Einsamkeit ist aber kein Schicksal, man muss es selbst in die Hand nehmen, man muss selbst aktiv werden. Das Warten, bis andere auf jemanden zukommen, bringt nichts“, sagt die Seniorenbund-Präsidentin. Sie verweist auf das Freiwilligenamt und die Eigeninitiative. In Wien gibt es glücklicherweise ein großes institutionalisiertes Angebot für die ältere Generation – von Tageszentren über Essen auf Rädern bis zu betreuten Wohnformen. Um Menschen, die entsprechende Angebote nicht in Anspruch nehmen, trotzdem zu unterstützen, kontaktiert der Seniorenbund so viele Leute wie möglich.

Soziale Wesen: Georg Psota im W24-Interview
Die MitarbeiterInnen im Psychosozialen Dienst werden oft von Leuten kontaktiert, die frisch verwitwet oder von gravierenden sozialen Veränderungen betroffen sind. Primarius Georg Psota, Chef des Psychosozialen Diensts, wurde von W24 eingeladen, um seine Expertise zum Thema Einsamkeit zu teilen. Nicht nur in Zeiten von Corona, sondern generell sei die Einsamkeit eines der großen Probleme unserer Zeit, meint Psota. Sie sei ein Risikofaktor für die körperliche und psychische Gesundheit. Man müsse jedenfalls zwischen der Einsamkeit und dem Alleinsein differenzieren. Das Alleinsein ist eigentlich ein rein physikalischer Zustand, die Einsamkeit ist ein psychisches Zustandsbild. Einsamkeit könne sogar bei Menschen, die gerade in einer Partnerschaft sind, auftreten. Die Passivität in der Einsamkeit bzw. das Warten, dass sich etwas ändert, sei bei Depressionen sehr häufig der Fall. Eine Partnerschaft, in der beide Menschen aktiv sind, wäre eine Lösung für die Einsamkeit. Vereine, die ein soziales Miteinander für Menschen bieten, seien laut Psota auch ausgesprochen wichtig: „Der Mensch ist ein soziales Wesen, wir spüren unser Ich am besten mit einem Du.“

Plaudernetz: Gespräch mit Klaus Schwertner
Generalsekretär der Caritas Wien, Klaus Schwertner, erklärt Gerhard Koller im Interview, welche Methoden die Caritas anwendet, um gegen Einsamkeit anzukämpfen. Das sogenannte Plaudernetz ist eine Hotline, wo Personen zufällig mit anderen, fremden Personen verknüpft werden und sich kennenlernen können. Gemeinsam mit Magenta fand die Caritas während der Corona-Krise eine schnelle Lösung, die Hotline ins Leben zu rufen. Seitdem plaudern Menschen in ganz Österreich miteinander. Mittlerweile sind 25.000 Gesprächsminuten geführt worden, im Schnitt dauern die Gespräche 22 Minuten. So wurden in vielen Situationen aus Fremden Freunde.

Die vollständige Sendung ist online nachzusehen.

Ausstrahlung von „Jetzt miteinand – Ich bin dabei“
„Jetzt miteinand – Ich bin dabei“ wird immer montags um 17.00 Uhr auf W24 im Kabelnetz von Magenta, A1 und Kabelplus sowie online ausgestrahlt.

Über W24 – „Ich bin dabei“
W24 setzt sich wie kein anderer Sender intensiv mit aktuellen Themen der Stadt und ihrer BewohnerInnen auseinander. Durch seine Nachrichtenkompetenz, seine Live- und vor Ort-Präsenz und seine aktuellen TV-Formate bietet das Wiener Stadtfernsehen Information, Service und Unterhaltung für alle WienerInnen. Mit mehr als 1,2 Mio. Kontakten im Monat und bis zu 60.000 ZuseherInnen pro Tag ist W24 der meist gesehene und am schnellsten wachsende Stadtsender Österreichs. W24 ist im Kabelnetz von Magenta, A1 und Kabelplus sowie online und als mobiler Live-Stream unter www.w24.at zu sehen. W24 befindet sich im Eigentum der WH Media. Die WH Media GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Wien Holding, bündelt die Medienunternehmungen des Konzerns und kümmert sich um die strategische Weiterentwicklung dieses Standbeines.

Weitere Informationen:
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