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VBW: Beethoven-Fest 2020 im Theater an der Wien

Das Theater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien (VBW), ein Unternehmen der Wien Holding, widmet sich im Beethovenjahr 2020 dem großen Komponisten nicht nur auf musikalische Art und Weise. Neben Opern und Konzerten stehen beim Beethoven-Fest 2020, das von 15. Februar bis 9. Mai 2020 stattfindet, auch musikalische Führungen und eine Ausstellung am Programm. Zwischen dem Theater an der Wien und Beethoven besteht eine ganz besondere Verbindung: Es ist das einzige Theater, an dem Beethoven je engagiert war.

Egmont: Oper von Christian Jost und Christoph Klimke
17. / 19. / 21. / 24. / 26. Februar 2020, 19:00 Uhr, Theater an der Wien
Das Theater an der Wien vergibt seit seiner Umwidmung zum Opernhaus im Jahr 2006 regelmäßig Kompositionsaufträge für, zeitgenössische Opern. Das Beethoven-Jahr 2020 ist nun erneut Anlass für einen solchen Auftrag. Der Bezug dieser neuen Oper zu Beethoven ergibt sich aus der Wahl des Sujets: Es geht um Prinz Egmont von Gaure als Verfechter von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Diese Themen lagen Beethoven sehr am Herzen: Seine einzige Oper Fidelio kreist um sie wie auch viele seiner weiteren Werke, die entstanden, während Europa unter den Napoleonischen Kriegen litt. Beethoven verehrte Johann Wolfgang von Goethe zeitlebens, er vertonte mehrere seiner Gedichte, schrieb für das Burgtheater 1810 die Schauspielmusik zu dessen Trauerspiel Egmont und bezeichnete Goethe in einem Brief 1811 als den „ersten deutschen Dichter“.

„Looking 4 Ludwig“: Stationen-Konzert im Rahmens des Beethoven-Festes des Theater an der Wien
20. (18:30 Uhr) und 23. Februar (16:00 Uhr)
ABGESAGT! 19., 24. (jeweils 18:30 Uhr) und 26. März (18:30 und 21:0 Uhr) 2020, Theater an der Wien
Stationen-Konzert im Rahmen des Beethoven-Festes des Theater an der Wien „Beethoven 250“

Ein Theaterdirektor aus längst vergangener Zeit öffnet sein Haus und bringt anekdotenreich Licht in die Beziehung zwischen seinem Theater und Ludwig van Beethoven. Der Weg führt bisweilen hinter verschlossene Türen, in Nebenräume und tief in die Eingeweide des Theaters.
Mit Musik von Ludwig van Beethoven; Buch: Christoph Wagner-Trenkwitz
Mitwirkende: u. a. mit Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Konzert: Ein Brief / Christus am Ölberge
29. Februar 2020, 19:30 Uhr, Theater an der Wien
Zukunftsangst: In dem fiktiven Dokument Brief des Lord Chandos an Francis Bacon von Hugo von Hofmannsthal (1902) berichtet ein bis dato erfolgreicher junger Dichter über den Verlust seiner sprachlichen und damit seiner dichterischen Fähigkeiten. Auf der Grundlage dieses Textes erarbeitet der renommierte deutsche Komponist Manfred Trojahn einen Prolog zu einer szenischen Aufführung von Beethovens Oratorium Christus am Ölberge.  Hofmannsthals Text thematisiert die Künstler-Krise und damit auch den Schaffenshintergrund, den Beethoven bei der Verfassung seines Oratoriums hatte. Hofmannsthals Text ermöglicht einen neuen Blick auf das Oratorium wie auch Beethovens biografische Situation zur Schaffenszeit.

Genia: Oper von Tscho Theissing und Kristine Tornquist
ABGESAGT! 10. / 12. / 24. / 29. / 31. März 2020 und 2. April 2020, 19:00 Uhr, Kammeroper
Der Komponist Tscho Theissing und die Librettistin Kristine Tornquist haben sich intensiv mit Beethovens großen Lebensthemen wie Kunst, Freiheit und Zukunft auseinandergesetzt, sich aber auch eingehend mit der historischen Figur Beethoven und den mit ihm verbundenen Klischees und Anekdoten beschäftigt. Auf Basis dieser Studien der Historie werden Dichtung und Wahrheit vermischt. Herausgekommen ist dabei mit Genia eine fiktive, fantastische Episode aus Beethovens Leben. Natürlich gibt es darin auch Anklänge an Beethovens Schöpfungen. Versatzstücke von dessen Kompositionen, bekannte wie unbekannte Themen scheinen auf, allerdings weniger als Zitate, denn als Assoziationen oder Gedankenbilder, die weiterentwickelt werden. Entstanden ist dabei ein außergewöhnliches Werk mit einer ganz eigenen musikalischen Sprache, die sich von Beethovens Musik und seiner vielschichtigen Persönlichkeit inspirieren lässt, aber in Instrumentation und Stilistik neue, überraschende und spannende Wege geht.

Fidelio: Oper von Ludwig van Beethoven in der Regie von Christoph Waltz
ABGESAGT! 16. / 18. / 20. / 23. / 25. / 27. März 2020, 19:00 Uhr, Theater an der Wien (ausverkauft)
Ludwig van Beethoven war Zeit seines Lebens nur an einem Theater beschäftigt: am Theater an der Wien. Zu Beginn des Jahres 1803 begann sein Dienstverhältnis, das auch von ihm verlangte, Opern zu schreiben. Seinen ersten Opern-Versuch – auf ein Libretto des Theater an der Wien-Erbauers Emanuel Schikaneder – brach er nach nur einer Szene ab. Stattdessen schrieb er Fidelio, seine einzige Oper, die am 20. November 1805 uraufgeführt wurde, die aber nur auf wenig Begeisterung stieß. Beethoven übernahm daraufhin die musikalische Umarbeitung und die zweite Fassung feierte am 29. März 1806 Premiere und wurde weitaus freundlicher aufgenommen. Im Beethovenjahr 2020 präsentiert das Theater an der Wien Beethovens zweite Fidelio-Fassung von 1806 unter der Regie von Christoph Waltz.

Egmont / Eroica: Konzert unter der Leitung von Ivor Bolton mit den Wiener Symphonikern
9. Mai 2020, 19:30 Uhr, Theater an der Wien
Menschsein heißt, frei zu sein: Beethoven beschäftigte sich zeit seines Lebens mit dem Topos Freiheit, was sie für den Menschen bedeutet und wie wichtig sie für uns alle ist. In Graf Egmont, dem Protagonisten des gleichnamigen Goetheschen Dramas, fand Beethoven seinen Idealtypus des Freiheitskämpfers. Zu einer Aufführung im Wiener Burgtheater 1810 komponierte er die 10-teilige Schauspielmusik, obwohl die Dramenhandlung nur fünf Stücke verlangte. Ein ebenso prominentes Stück ist Beethovens dritte Symphonie, die Eroica. Diese war auch maßgeblich von den politischen Einflüssen dieser Zeit – man denke an Napoleon und seine Koalitionskriege – beeinflusst.

BEETHOVEN|AN|der Wien|DENKEN.: Ausstellung in Kooperation mit der mdw
Von 15. Februar bis 9. Mai 2020 im Theatermuseum im Souterrain des Theater an der Wien
Ab dem 15. Februar 2020 zeigt das Theater an der Wien eine Beethoven-Ausstellung in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Im Fokus dieser Ausstellung steht das Forschungsprojekt „Erinnerungsort Beethoven. Theater an der Wien“, das das Jubiläum zum Anlass nimmt, den Blick vom „Heroen“ Beethoven abzuwenden und auf die ihn begleitende Erinnerungskultur unter Berücksichtigung des Erinnerungsortes Theater an der Wien zu lenken.


Infos & Tickets unter www.theater-wien.at
Theater an der Wien, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien
Wiener Kammeroper, Fleischmarkt 24, 1010 Wien

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