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fürwien 2-2012

22 FüRWIEN 1871 eröffnet, in den 1920ern Etablissement, 2008 von den VBW als Musicalhaus aus dem Dornröschenschlaf erweckt Ronacher Theater Eröffnet wurde das Ronacher als Stadttheater schon im Jahr 1871. In den 1920er und 1930er Jahren erlebte das geschichtsträchtige Haus die Glanzzeit des frivolen Varietés. Danach folgte eine ungewisse Zukunft. Jahrelang dämmerte das Ronacher im Dornröschenschlaf vor sich hin, bis es von den Vereinigten Bühnen nach einer grundlegenden Funktionssanierung im Jahr 2008 wiedereröffnet wurde. Als Haus für große Musicals und für Shows aus der ganzen, breiten Palette eines urbanen Musik- theaters. Rund 30 Millionen Euro ihm, eine Baugenehmigung für ein Etablissement zu erhalten. Jahre- lang dominierten nun Tänzerinnen, Zauberer, Akrobaten und Illusi- onisten die Bühne des Ronacher. Alles, was in der Branche Rang und Namen hatte, trat auf: Legendär war die Show von Josephine Baker im Jahr 1932. Der Zweite Weltkrieg bereitete dem Varieté ein Ende, vor allem bedingt durch das Auftrittsverbot für jüdi- sche Künstler. Nach dem Krieg war das Ronacher Ausweichbühne für das zerstörte Burgtheater. Zwischen den Jahren 1955 und 1960 wurde wurden investiert, um eine der modernsten Musikbühnen Europas zu schaffen. Das Ronacher kann auf eine tur- bulente Geschichte blicken: Nur zwölf Jahre nach seiner Eröffnung, 1884 fing das damalige Stadttheater Feuer und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Neue Brand- schutzvorschriften verhinderten den Wiederaufbau als Theater. Dennoch erwarb der Namensgeber – der Geschäftsmann Anton Ronacher –, der mit seinen Vergnügungslokalen im Prater Erfolg hatte, die Ruine. Es gelang FOTOS:KarinWasner;Mögenburg/Brinkhoff/VBW Das Ronacher heute: erstrahlt in neuem Glanz – an geschichtsträchtiger Adresse PERSPEKTIVEN

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