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fürwien 4-2012

FüRWIEN 23 FÜRWIEN: Am Ende des Jahres: Wie ist die Stadt Wien mit den Herausforderungen der Finanz- und Wirtschaftskrise umgegangen? Renate Brauner: Wir stemmen uns konsequent und mit aller Kraft gegen die Krise. Die Ergebnisse zeigen uns, dass wir mit dieser Strategie erfolgreich sind. Das lässt sich zum Beispiel mit dem „City Prosperity Index“ belegen, mit dem die Vereinten Nationen den Wohlstand in Städten berechnen. Demnach ist Wien die Stadt mit dem weltweit höchsten Wohlstand – noch vor New York, Toronto und London. Neben der wirtschaftlichen Produktivität sind bei die- ser Studie auch Faktoren wie Lebensqualität, Infrastruktur, Verteilungsgerechtigkeit oder ökologische Nachhaltigkeit ein Gradmesser. Das ist ein großes Kompliment an alle, die mit ihrem Engagement die Stadt Wien zu dem machen, was sie ist: die attraktivste Metropole der Welt! der Stadt – und insbesondere auch bei Ihnen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wien Holding – bedanken. Ohne Ihren Einsatz wäre es nicht möglich, dass sich die Menschen so wohl fühlen und so tolle Angebote vorfinden. FÜRWIEN: Wie gelingt es, in Krisenzeiten solche Spitzenplätze zu erreichen? Andere sparen mit dem Rasenmäher, kürzen quer durch alle Bereiche die Gelder. Wir spa- ren intelligent und können dadurch in Zukunftsbereiche investieren. Diese Investitionen rechnen sich schon jetzt durch hohe Qualität im Bereich Daseinsvorsorge, beschlossen: wir investieren ganz im Sinne einer antizyklischen Wirtschaftspolitik in die großen und wichtigen Zukunftsbereiche wie die Aus- und Weiterbildung, die Kinderbetreuung, die Bildung insgesamt, die Infrastruktur und den Wohnbau. Andererseits setzen wir aber auch darauf, mit entsprechenden Reformen quer durch alle Ressorts und Magistratsabteilungen die Effizienz der Stadtverwaltung zu steigern, Kosten zu sparen und neue Finanzierungswege zu gehen. FÜRWIEN: Welche Rolle spielen die städtischen Unternehmen wie die Wien Holding, wenn es darum geht, das Wirtschaftswachstum anzu- kurbeln? Brauner: Die Wien Holding ist ein wichtiger Teil unserer Maßnahmen. Rund 139 Millionen Euro wird der Konzern im Jahr 2013 inves- tieren, in Immobilienprojekte wie den Wirtschaftspark Breitensee, den Ausbau des Areals in Neu Marx zum erstklassigen Standort für Unternehmen in den Bereichen Medien, Forschung und Technologie oder in den Hafenausbau sowie in die Kultureinrichtungen des Konzerns. Mit der Wien Holding haben wir ein ausgezeichnetes Instrument dafür, um den Strukturwandel zu meistern, das Wirtschaftswachstum zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener konse- quent zu verbessern. FÜRWIEN: Auch 2012 wurde Wien in der internationalen Mercer-Studie wieder zur Nummer 1 der lebens- wertesten Städte gewählt! Brauner: Zum vierten Mal konnten wir den Spitzenplatz erreichen und sind seit 2009 die lebenswerteste Stadt der Welt – ein tolles Ergebnis, das mich stolz macht. Deshalb möchte ich mich vor allem bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Lebensqualität, Infrastruktur wie etwa Öffentlicher Verkehr. Und Investitionen bringen natürlich auch Arbeitsplätze. FÜRWIEN: Was ist das Konzept der Stadt Wien, das hinter der Krisenbekämpfung liegt? Brauner: Die Wiener Stadtregierung hat im Herbst den Wiener Reform- und Wachstumspakt „WIR LASSEN NIEMANDEN ALLEiN – VOR ALLEM NICHT IN WIRTSCHAFTLICH SCHWIERIGEN ZEITEN.” RENATE BRAUNER „die wien holding ist ein wichtiger teil unserer massnahmen für das wirtschaftswachstum.” RENATE BRAUNER PERSPEKTIVEN

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