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fürWien 3-2013

FITFÜRWIEN Künstliche Süßstoffe, Verdickungsmittel, Fettersatzstoffe und Co: Worauf Sie zugunsten gesunder, natürlicher Ernährung achten sollten Natürlich gesund in den Herbst! 34 FüRWIEN FOTOS:ClemensZahn;Liljam/Shutterstock • Gerade nach dem Sommer passt man besonders wieder beim Essen auf und versucht Kalorien einzu- sparen. Bitte achten Sie jedoch auf diverse Kennzeichnungen bei Lebensmitteln, die oft gar nicht so gesund, natürlich und kalorien- sparend sind, wie Sie denken. Lightprodukte etwa sind nicht gesünder als fettreduzierte Produkte, da diese oft viele Zusatzstoffe, Glutamate, künstliche Süßstoffe (Aspartam), Fettersatzstoffe, Verdickungsmittel etc. enthalten. Diese Stoffe sind äußerst umstritten und gelten teilweise sogar als aller- gieauslösend und krebsfördernd. • Magerjoghurt mit 1,5 % Fett ist empfehlenswert, aber Vorsicht vor fettarmen Früchtejoghurts. Statt Fett enthalten diese oft sehr viel Zucker oder künstlichen Süßstoff. • Achtsam sollte man auch bei ver- meintlich fettarmer Teewurst sein, die noch immer 25 g Fett auf 100 g Wurst enthält – das ist weder fett- arm noch „light“ und entspricht ca. 290 Kalorien. • Bei den Zutaten von Light- produkten muss man auf alle Zusatzstoffe achten, denn zum Beispiel ist auch Hefeextrakt ein Geschmacksverstärker. • Süßstoffe machen hungrig. Aspartam (E951), Cyclamat (E952) etc. werden in Tiermastbetrieben eingesetzt, damit die Tiere mehr fressen. Ich empfehle, wenn schon gesüßt werden muss, lieber ein wenig Zucker als künstlichen Süßstoff. Stevia, der natürliche Süßstoff, wird bereits in einigen Lebensmitteln verwendet, wird hier jedoch zum künstlichen Süßstoff! • Vorsicht bei Wurst: Viele fleisch- verarbeitende Betriebe verwenden Salz und Phosphate, um mehr Wasser im Fleisch zu binden. Das Fleisch wird gepökelt und Salz- wasser eingespritzt, welches dann im Fleisch gebunden wird. • Meiner Erfahrung nach helfen Lightprodukte nicht sehr beim Abnehmen, da sie nicht gut sättigen und man Heißhungerattacken bekommt. Auch von Light- Varianten von Softdrinks rate ich ab, da sie oft mehrere Süßstoffe enthalten und den Hunger fördern, aber den Durst nicht löschen. Besser ist es, etwa Apfelsaft mit Leitungswasser aufzuspritzen. • Meist enthalten auch „leichte“ Schoko- und Müsliriegel künstliche Süßstoffe, weshalb ich sie nicht empfehle. Je natürlicher ein Riegel, umso besser. Der Fruchtanteil sollte bei 50 % liegen. Meine Empfehlung: Bio-Müsliriegel „Pausenfreund“ und „Sporthupferl“ von Dr.in Cathrin Drescher – erhältlich u. a.bei Billa Corso und denn’s Biomärkten.Der Fruchtanteil eines Müsliriegels sollte bei 50 % und nicht bei 0,1 % liegen „SüSSstoffe machen hungrig. Wenn schon süSSen, dann lieber mit zucker.” Dr.in Cathrin Drescher

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