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FürWien 2-2014

FüRWIEN 13 Das zweite Jahrzehnt der Wien Holding war geprägt von einer Reihe von großen Erfolgen und spannenden Ereignissen, aber auch einschneidenden Veränderungen. Den Anfang einer Erfolgsserie an Musicals machte 1984 „Cats“. In sieben Jahren sahen 2.161 Mio. BesucherInnen 2.080 Vorstel­lun­ gen. Weitere große Erfolge waren „Das Phantom der Oper“ (ab 1988), „Les Miserables“ (ab 1988) und „Elisabeth“ (ab 1992), die im Raimund Theater, Theater an der Wien und Ronacher gezeigt wurden. Das Ronacher wurde 1986 von der Wien Holding gekauft und ab 1991 um- und ausgebaut. Der Wiener Stadthalle bescherten ausverkaufte Events wie die Sonder­vorführungen der Lippizaner 1985 und Konzerte nationaler und internationaler Stars große Erfolge. 1994 wurde sie um die Halle E nach Plänen von Prof. Roland Rainer ergänzt. 1990 wurde in den Räum­lichkeiten der Israelitischen Kultus­gemeinde eine provisorische Aus­stellung des Jüdischen Museums Wien eröffnet. Die Kabel-TV-Wien-Gesellschaft eroberte die Fernseh­landschaft und sendete 1984 erstmals den englisch­ sprachigen Sky Channel. Im selben Jahr erhielt die Holding mit der Bestellung von Dr.in Alfreda Fiala in die Geschäfts­führung der Kabel-TV- Wien die erste „Frau Direktor“. Die Film- und Videofilmproduk­tions­­ gesell­schaft Ö.K.O. Media wurde im Jahr 1989 gegründet. Gastronomie und Fremdenverkehr Die WIGAST war eines der wich­ tigsten Unternehmen im Konzern. Das Café Schwarzenberg, das „Walzerschiff Johann Strauß“, das Hotel Schloss Wilhelminenberg, das Café Wien am Flughafen, die Kette Pizza Paradies und der Wiener Rat­ hauskeller sind nur ein paar der kulinarischen Highlights. 1988 kaufte die WIGAST Wienerwald Österreich, Synergieeffekte konnten durch den Erwerb der deutschen Wienerwald-Kette ab 1991 genutzt werden. Auch die Tourast-Auto­ bahn­raststätten Bad Fischau – ge­stal­tet von Friedensreich Hundertwasser – und Göttlesbrunn – gestaltet von Gottfried Kumpf – gehörten zur WIGAST. Das bis dato zur WIGAST-Gruppe gehörende Studierendenheim Haus Döbling wurde 1993 als eigenständige Wien Holding-Tochter etabliert. Immobilien, Stadterneuerung Die Gesiba stellte mit der Revitali­ sierung des denkmalgeschützten Grassalkovics-Schlössels ihr Können in den Bereichen Altstadt­erhaltung und Stadtbildpflege unter Beweis. 1994 fand die Eröffnung des Arik- Brauer-Hauses in Wien-Mariahilf internationale Beachtung. Die WIBEBA revitalisierte das Palais Henckel-Donnersmarck an der Ringstraße und baute es zum SAS- Palais-Hotel um. Weiters übernahm sie die Sanierung des Raimund Theater und des Theater an der Wien. Die Ekazent-Gruppe nahm mit der Planung der Revitali­sierung des „Schloss Neugebäude“ ein weiteres Projekte auf dem Gebiet der Alt­stadt­­ sanierung in Angriff. Ab 1985 führte sie den Ausbau des Donau­zentrums durch. Messe und GEWISTA 1984 wurden die neue Europahalle sowie das neue Messekonzept fertig­ gestellt, das ab 1985 die Wiener Freizeitmessen etablierte. In den neunziger Jahren übersiedelte die Messe zur Gänze auf das Prater- Messegelände. Die GEWISTA, das größte Außenwerbeunternehmen Österreichs, konnte sich in den Nach­barländern etablieren und im Inland ihren KundInnen mit dem neuen City-Light-Netz hochwertige Werbemöglichkeiten bieten. Ende 1994 wurde bereits das 2.000ste City Light aufgestellt. Gesundheit und Freizeit Die Wiener Nierensteinzentrum Gesellschaft m.b.H. widmete sich dem optimalen Einsatz des Nieren­ steinzertrümmerers. Die 1991 ge­­grün­ ­dete KMB-Kranken­haus­ma­na­gement und Betriebs­füh­rungs­ge­sellschaft übernahm in zwei Etap­pen die tech­ nische Betriebs­führung des Wiener Allgemeinen Kranken­hauses. Des Themas Gesund­heit nahm sich die Wien Holding auch 1987 mit dem Symposium „Wiener Dialog für Ganzheitsmedizin“ an, das starkes internationales Echo erhielt. Eine große Entwicklung durchlebten die Foto:WienHolding TITELGESCHICHTE

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