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FürWien 3-2014

FüRWIEN 13 Das dritte Jahrzehnt der Wien Holding punktete vor allem im Kulturbereich. Im Rahmen der Neustrukturierung 2002 gewann der Immobilienbereich an Bedeutung. Kultur, Fremdenverkehr Im Jahr 1994 wurde die Wiener Stadthalle um die Halle E nach den Plänen von Prof. Roland Rainer ergänzt. Höhepunkt in der Wiener Stadthalle war das Gast­spiel der Arena von Verona mit Verdis „Nabucco“; eine Fremden­verkehrs­ attraktion ersten Ranges stellte die Eishockeywelt­meister­schaft der Gruppe A 1996 dar. Die Vereinigten Bühnen Wien verbuchten mit Musicals wie „Kuss der Spinnen- frau“, „Grease“, „Die Schöne und das Biest“ und Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ große Erfolge. „Elisabeth“ avancierte 1996 zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical. Die Schloss Laxenburg Betriebs­ge­sell­schaft schuf alle Voraussetzun­gen, um das Jubi- läumsjahr 1998 zu einem Erfolg werden zu lassen. Rund um „200 Jahre Franzensburg“ und „100. Todestag der Kaiserin Elisabeth“ waren rund 170 Veranstaltungen fixiert, mit denen das wichtige Naherholungs­gebiet Furore machte. Immobilien, Stadterneuerung Bei der GESIBA fielen die 15.000ste GESIBA-Wohnung in der Anlage Hettenkofergasse und der Baubeginn des Projekts ,,Wohnen und Remise“ in Ottakring in diesen Zeitraum. Die GESlBA hat auch einen der vier Gasometer in Simmering, die unter Denkmal­ schutz stehen, genutzt. Logistik und Transport Die DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH wurde 1995 gemeinsam vom Wiener Hafen und dem Österreichi­ schen Verkehrsbüro gegründet. Ein neues Fahrplankonzept, eine neue Routenführung und verstärktes Marketing bildeten die solide Basis für den wirtschaftlichen Erfolg, zumal auch der Trend im Wiener Tourismus eine anhaltend steigende Tendenz aufwies. Der Hafen Wien errichtete 1996 eine zweite Ro-Ro- Anlage in der Freudenau und über­ nahm die Verwaltung des städti­ schen Bereiches der Donauinsel zwischen Reichsbrücke und Brigittenauer Brücke. Umwelt Die größte gesellschaftsrechtliche Veränderung betraf die Ent­ sorgungs­­betriebe Simmering, an denen sich die Wiener Stadtwerke mit 51 % beteiligten. Der Aufgaben­ bereich der EbS erfuhr eine wesent­ liche Ausweitung. Das Unter­ nehmen realisierte gemeinsam mit den Magistrats­abtei­lungen 30 (Kanalisation) und 45 (Wasserbau) das Projekt „Abwasser­entsorgung und Gewässerschutz für Wien“, wobei die Finanzie­rung über die Entsorgungsbetriebe Simmering erfolgte. Das Vorhaben mit einem Gesamtinvestitions­vo­lumen von rund 13 Mrd. Schilling schloss u. a. den Ausbau der Wiener Hauptklär­ anlage ein. 1997 wurde mit den baulichen Maß­nahmen begonnen. Reorganisation & Neupositionierung Ab dem Jahr 2000 wurde die künfti­ ge Gestaltung der Wien Holding wiederholt diskutiert. Auch ein völ­ liges Aus stand im Raum. Doch die Stadt Wien fasste den Beschluss, das Portfolio der Wien Holding unter neuen Rahmen­bedingungen wieder zu erweitern. Im Jahr 2002 kam es zu einer Reorganisation und Neu­posi­tionierung. Betriebe und Unter­nehmen, die sich ehemals im Eigentum der Wien Holding befan­ Foto:T-Mobile Die Jahre 1994 bis 2004 brachten einen neuen Aufschwung für die Wien Holding Im Umbruch TITELGESCHICHTE

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