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FürWien 4-2014

FüRWIEN 13 Durch die Neustrukturierung im Jahr 2002 befindet sich der Konzern mit seinen Unternehmen im stetigen Aufwind. Dies zeigt sich in allen fünf Geschäftsbereichen. Kultur und Veranstaltungen Die Wien Holding hat im Kultur­ bereich eine Reihe von Projekten realisiert. Das Haus der Musik wurde im Jahr 2005, das Kunst Haus Wien im Jahr 2007 übernom­ men, um den Bestand der beiden Museen langfristig zu sichern. Das 2004 gegründete Mozarthaus Vienna feierte pünktlich zum Mozart­jahr 2006 seine Eröffnung. Das Museum am Judenplatz wurde im Jahr 2010 renoviert und wieder­ eröffnet. Das Ronacher konnte nach seiner Generalsanierung im Jahr 2008 mit „The Producers“ wiedereröffnen, das Theater an der Wien wurde 2006 wieder in ein Opern­haus umgewandelt. Heute wird auf den Bühnen des Raimund Theater und des Ronacher Musical gespielt, während im Theater an der Wien moderne sowie klassische Opern auf dem Programm stehen. Die Wiener Stadthalle hat im Jahr 2006 eine neue Bühne bekommen – die Showstage in der Halle F. Sie gilt als eine der modernsten Show­ bühnen Europas und punktet mit 2.000 Sitzplätzen, umfassender Technik und ansprechendem, in Rot gehaltenem Design. Die im Juli 2013 gegründete Wiener Sport­stätten Betriebsgesellschaft hat die Aufgabe, Sportstätten der Stadt, die sowohl dem Breitensport als auch dem Spitzensport zugute­ kommen, gezielt zu führen und sicher zu erhalten. Logistik und Mobilität Wien als Logistikdrehscheibe im Herzen Europas: Der Twin City Liner verbindet seit Juni 2006 Wien und Bratislava auf dem Wasserweg und zählt zu einem der erfolgreichs­ ten Projekte. 2008 wurde ein zwei­ tes Schiff in die Flotte aufgenom­ men. Seit 2010 legen die beiden „Twinnys“ bei der neuen Schiffs­ station City am Schwedenplatz an und auch für die Ausflugsschiffe der DDSG Blue Danube ist sie der Heimathafen in der Stadt. Die Schiffsstation hat sich dank ihrer attraktiven Einrich­tun­gen für Gastronomie und Events zum neuen Hotspot in der Innen­stadt entwickelt. Um den Hafen Wien für die Zukunft zu rüsten, wurde im Jahr 2006 ein groß angelegtes Ausbauprogramm gestartet. Hier wurden rund 170 Mio. Euro inves­ tiert, in neue Umschlagsein­ richtungen, eine neue Straßen- und Schieneninfra­struktur, den neuen Container­terminal in der WienCont oder in den Hochwasser­schutz. Der 2009 erworbene Yacht­hafen Marina Wien wird zu einem modernen und attrak­tiven Freizeit­areal umgestaltet. Die TINA Vienna ist die Smart City Agentur der Stadt Wien. Immobilien Eines der ersten und größten Projekte war die Errichtung der neuen Messe Wien im Prater, die im Jahr 2004 eröffnet wurde. Ein wei­ terer Meilenstein war der Neubau der Therme Wien, die Ende Sep­ tember 2010 ihre Eröffnung feierte. Der Bürokomplex STAR22 auf den ehemaligen Waagner-Biro-Gründen konnte bereits 2013 finalisiert wer­ den. Im 1. Bezirk hat sich die Wien Holding beim Umbau des Palais Hansen am Ring zu einem Luxus­ hotel der Kempinski-Gruppe enga­ giert und das Projekt von der Entwicklung über die Einreichung bis zur Eröffnung begleitet. Die Wien Holding ist über die WSE Wiener Standortentwicklung GmbH auch maßgeblich und feder­ führend an der Entwicklung des Areals auf und rund um den frühe­ ren Schlachthof in St. Marx tätig. Unter dem Titel „Neu Marx“ wird dieses riesige Ge­lände seit 2002 zu einem modernen Wirtschafts­ standort für Medien, Technologie und Forschung ausgebaut. Mit der base – homes for students hat die Wien Holding eine Offensive für mehr studentischen Wohnraum gestartet. Das Unter­nehmen betreibt base19 (Stu­die­renden­heim Döbling), base22, base11 und Donaubase. Das Wohnbauunter­ nehmen ARWAG kam Ende des Jahres 2008 zum Wien Holding- Foto:CathrineStukhard/ThermeWien TITELGESCHICHTE

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