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fürwien 1-2016

14 TITELGESCHICHTE l. o.: DIE NEUEN AUSSTELLUNGSRÄUME IM KUNST HAUS Wien r. o.: unverkennbar hundertwasser: die fassade des kunst haus WIen l. u.: DER BUNDES­ PRÄSIDENT BEI DER ERÖFFNUNG DES MOZARTHAUS VIENNA r. u.: die ehemaligen wohnräume von mozart FESTAKTE Bei der Jubiläumsfeier des Mozarthaus Vienna Ende Jänner waren Größen aus Kultur und Politik zu Gast. Das Kunst Haus Wien beehrte zur 25-jährigen Geburtstagsfeier Anfang April der Künstler und Professor Bazon Brock. Wer wissen möchte, wie der Ausnahme-Komponist seinen Alltag verbracht hat, sollte sich Zeit für einen Besuch von „Mozart im Mozart­ haus. Highlights im Kompo­ nisten­ alltag“, eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Vienna, nehmen. Mozart hatte mehrere Wohnun­­ gen in Wien. Jene im Mozarthaus Vienna ist als einzi­ ge noch erhalte­ n. Als er 1784 einzog, galt das Haus als eine der besten Adressen der Stadt. Viele Jahre später, um die Jahr­ tausend­ wende, drohte das denk­ malgeschützte Gebäude zu ver­ fallen. Nach­ dem mit den Eigen­ tümern der Liegenschaft ein Einver­ neh­ men erreicht wurde, führte der Architekt Gustav Pichelmann den Innen­ ausbau des Hauses zum Aus­­ stellungs- und Veran­ staltungs­ ort durch. Dies geschah in enger Zusam­ men­­ arbeit mit dem Bundes­ denk­ malamt. Die Bemühun­ gen vor dem Mozart­ jahr 2006 haben sich bezahlt gemacht: In den vergan­ genen zehn Jahren haben rund 1,4 Millionen BesucherInnen aus aller Welt das Mozarthaus Vienna besucht. International ist auch das Besucherspektrum des Kunst Haus Wien. Beson­ ders beliebt ist das Museum, neben den hei­ mischen Gästen, bei Besuche- rInnen aus Deutschland, aber auch viel Publikum aus dem asiatischen Raum darf immer wieder begrüßt werden. Das Kunst Haus Wien ist auf kulturell fruchtbarem Boden ent­ stan­ den: Das heutige Museum wurde in den Gebäu­ den der ehemaligen Thonet Möbelfabrik, die 1892 errichtet wurde, untergebracht. Als das Haus an der Weißgerber­ lände im 3. Bezirk vor 25 Jahren eröffnet wurde, kam auch der Konzept- und Ideengeber des Museumsbaus zu Wort – der im Jahr 2000 verstorbene Uni­ versal­ künstler Friedensreich Hundertwasser: „Es ist ein Haus, das nicht den üblichen Normen entspricht, ein Aben­ teuer der modernen Zeit, eine Reise in das Land der kreativen Architektur.“ Über den Ehren­ gast zum Festakt des 25-jähri­ gen Jubiläums Anfang April hätte sich Hundertwasser sicher gefreut: Es war Bazon Brock, der renom­ mierte deutsche Künstler und Professor für Ästhetik und Kunstvermittlung. Als Bewahrer des Hundert– wasser-Erbes zeigt das Kunst Haus Wien einen einzigartigen Querschnitt durch das Schaffen des öster­ reichischen Künstlers. Es beherbergt die weltweit ein­ zige permanente Präsentation seiner Werke. Im Mittelpunkt stehen Hundertwassers Philo­ sophie und sein Schaffen als Maler, Druck­ grafiker und Archi­ tekt. Das alles selbstverständ­ lich in einer räumlichen Um­ ­ gebung, die nicht den üblichen Normen und Formen entspricht, Titelgeschichte fotos: eva kelety, mozarthaus vienna/david peters, Fotostudio Willi Haslinger

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