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fürwien 1-2016 - Brain Food: Wasser trinken

Potpourri 34 Liegt es am Geschmack oder am Angebot? Oder an der Unwissenheit über die enorme Wirkung von H2 O? Wir trinken zu wenig Der Wissensdurst rund um das Thema Flüssigkeitszufuhr scheint zwar schon gesättigt zu sein, dennoch trinken wir noch immer viel zu wenig. Ich behaupte, das liegt an den fehlenden Bildern im Kopf, die zum Trinken animieren. Wenn ich die Frage in den Raum stelle: „Warum sollten wir überhaupt ausreichend trinken?“, kommt als häufigste Antwort: „Weil es gesund ist“. Genau diese Antwort dürfte der Grund dafür sein, warum wir so selten genug trinken. Gesund ist nicht sexy. Das Wort „gesund“ macht Bilder in unse- ren Köpfen, die mit Schmerzen oder Krankheiten in Verbindung stehen. Selten denken Menschen beim Wort „gesund“ an einen wachen Geist oder an die vie- len Ideen, die man hat, wenn man genug trinkt. Seit der Physiologiestunde, in der ich erfahren habe, was Wasser konkret in unserem Körper macht, trinke ich ausrei- chend. Nicht weil ich gesund bleiben möchte, sondern weil ich die vielen Vorteile genie- ßen möchte, die der optimale Flüssigkeitshaushalt mit sich bringt! Damit ich Ihnen in Bildern zeigen kann, was ich meine, erlaube ich mir eine Metapher: Eine Zelle ist wie ein Luftballon gefüllt mit Wasser, in dem die Stoffe schwimmen, die die Zelle braucht, um zu funktionieren. In unserer Metapher sind die Stoffe bunte Legobausteine und der Zellkern ist ein weißer Legobaustein. Wenn in diesem Luftballon zu wenig Wasser ist, können die bunten Bausteine nicht schwim- men, sondern berühren und blockieren sich gegenseitig. Somit kann der weiße Baustein auch nicht herumschwimmen und sich die bunten Bausteine holen, wie es ein Zellkern tun würde, um Neues zu bauen (Stoffwechsel). Die Zelle kann keine 100 %ige Leistung (Zellfunktion) bringen und wir leiden unter Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, tro- ckener Haut, Müdigkeit sowie Konzentrationsproblemen und vielem mehr. DARUM: Trinken Sie, damit Ihr Zellkern richtig gut schwimmen kann und kein Stau in der Zelle entsteht! Mindestzielmenge pro Tag: 30 ml pro (tatsächlichem) kg Körpergewicht! Ich persön- lich bevorzuge nachmittags Wasser mit viel Magnesium und Calcium, vormittags Kräuter- Gewürztees. Diese Stoffe opti- mieren den Fluss (Flow) in der Zelle. Testen Sie noch heute, welche Wirkung ausreichend Wasser haben kann! foto: privat; illustration: Marion Mayr Lust auf noch mehr Bilder bekommen? Dann besuchen Sie meine Vorträge und Seminare! www.biolog.at Diätologin Angelika neuhold „Viel Platz zum Schwimmen“ „Stau macht Kopfweh!“ VS.

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