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fürwien 2-2016

FüRWIEN Das Magazin der Wien Holding 13 Die Wien Holding feiert das Jubiläumsjahr ihrer Donauschiffe. Norwegen, 2006. In der Werft Båtservice Mandal läuft ein Schiff vom Stapel. Die KonstrukteurInnen haben neun Monate harte Arbeit hinter sich. 29 Tonnen Aluminium, tausend Liter Rostschutz und Farbe und 60 Quadratmeter Fensterglas wurden zu einem 40-Tonnen- Schnellboot verarbeitet. Endlich ist er fertig, der erste Twin City Liner. Die größte Heraus­ forderung steht ihm aber noch bevor: der Weg vom norwegischen Fjord nach Wien. „Bei dem kräftigen Wellen­ gang hatte die Mannschaft alle Hände voll zu tun. Gerade im Frühjahr verwandelt der Wind das Wasser der Nordsee in einen bro- delnden Wasserkessel“, sagt Flottenkapitän Otto Szabo, damals für die Überfahrt verantwortlich. Der Rest der zweiwöchigen Fahrt gestaltet sich gemütlicher: Über das holländische Binnenwasser-Kanal- system geht es nach Deutsch­ land, dann weiter über den Rhein-Main- Donau-Kanal und schließlich über die Donau bis nach Wien. 2008 folgt auf demselben Weg der zweite „Twinny“. Gemeinsam haben die beiden Schiffe in den letzten zehn Jahren über 1,2 Millionen Passa­ giere von Wien nach Bratislava und retour gebracht. Hinter dem erfolgreichen Projekt stehen die Eigen­ tümerinnen Wien Holding und Raiffeisen­ landes­ bank NÖ-Wien. Sie haben den Twin City Liner gemeinsam im Rahmen eines Public-Private-Partnership- Modells realisiert. Die beiden Schiffe sind heute viel mehr als bloß Publikums­ magneten. Sie stehen auch für eine gelebte Nachbar­ schaft. Bis zu fünf Mal täglich pendeln die Katamarane zwischen Wien und Bratislava und tragen so zum Zusammen­ wachsen der Städte bei. bei sonnigem wetter sind vor allem die plätze am oberdeck des twin city liners heiSS begehrt

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