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fürwien 3-2016

FüRWIEN DAS MAGAZIN DER WIEN HOLDING 23 DIE MÄCHTIGEN WOHNTÜRME VON ALT- ERLAA PRÄGEN SEIT DEN 1970ER JAHREN DAS STADTBILD nicht nur Schlafplatz, sondern Lebensraum sein soll. Er wurde als Dorfgemeinde gedacht: Es gibt Schwimmbäder am Dach, Gemein- schaftsräume, eine Apotheke, eine Wohnhausanlage als Reform- projekt, aber auch als Aufreger. Die Schwimmbäder am Dach etwa passten so gar nicht in das bisheri- ge Bild des sozialen Wohnbaus. Dank der hohen Wohnzufrieden- heit erntete die Siedlung jedoch bald positives Medienecho und wurde zum Vorzeigeprojekt. Mietermitbestimmung wird hier bereits seit den 1970er Jahren großgeschrieben. Die Bewohne- rInnen von Alt-Erlaa identifizie- ren sich bis heute überdurch- schnittlich stark mit ihrer Sied- lung. Mit einer Aktie pro Woh- nung sind sie auch Miteigentüme- rInnen der AEAG (Wohnpark Alt- Erlaa AG). 40 Jahre nachdem die ersten MieterInnen eingezogen sind, ist der Wohnpark Alt-Erlaa immer noch nicht aus sozialen und städtebaulichen Diskussionen wegzudenken. Auch abseits der Architekturszene ist Alt-Erlaa heute die vermutlich prominen- teste Anlage des Wiener sozialen Wohnbaus. Shopping-Mall, Restaurants, einen Sportplatz, eine Kirche und sogar einen eigenen Fernsehsender. Der Bau steht mit seinen Terrassen- wohnungen außerdem für den Trend des „gestapelten Ein- familienhauses“. Schon während der Planungsphase galt die ALT-ERLAA SOLLTE LEBENS-, NICHT NUR WOHNRAUM SEIN FOTOS: GESIBA FOTOARCHIV

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