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fürwien 3-2016 - Farbenfrohe Ernährung

POTPOURRI 34 Es ist Zeit, Farbe in unsere Ernährung zu bringen. Diese Lebensmittel helfen gegen den Herbsteinbruch Bunter Genuss WINTERBLUES, HERBST- EINBRUCH – wie auch immer die Stimmungsschwankungen und Energietiefs der fleißigen Workaholics heißen: Diese unproduktiven Zustände kön- nen beeinflusst werden. Und zwar von innen und mit Farbe. „Je bunter, desto besser“ – so lautet das Motto für die Ernährung im Herbst, um kon- zentriert, motiviert und vor allem fit im Geist zu bleiben. B-Vitamine und mehrfach unge- sättigte Fette sowie Tryptophan und vor allem Polyphenole kön- nen unser Gehirn und unsere Stimmung positiv beeinflussen. Darum zahlt es sich aus, auf diese Stoffe zu achten, sobald der Herbst an die Tür klopft. Wie bei all meinen Ernährungs- tipps empfehle ich eine schritt- weise Einführung einzelner Lebensmittel für ein zufriede- nes Leben. Dieses Mal möchte ich mit LINSEN, BOHNEN UND ERBSEN starten. Diese liefern alle wichtigen Stoffe, die für die Produktion der Glückshormone wichtig sind. Versuchen Sie, ab jetzt jede Woche Gerichte mit Hülsenfrüchten zu zaubern. Meine Klassiker sind: wöchent- lich einmal Erbsenreis, einmal Käferbohnensalat und einmal Linsensuppe. Diese drei einfa- chen Gerichte können Sie vorab zubereiten und die Speisen dann ins Büro mitnehmen. Als zweiten Schritt, also etwa nach drei Wochen erfolgreicher Integration der bunten Hülsenfrüchte, empfehle ich EIER als schnelles Abendessen. Planen Sie zwei Mal in der Woche ein Abendessen mit Bio-Eiern ein. Idealerweise ein Omelett mit viel Gemüse oder einen Eier-Topfenaufstrich. Diese zwei Gerichte liefern eine Menge B-Vitamine und Trypto- phan ohne unnötig viele gesät- tigte Fette. Grüne Erbsen, brau- ne Käferbohnen, orange Linsen, gelbes Eidotter, weißes Eiklar und Topfen – jetzt fehlt noch das energiebringende Rot. Somit wären wir beim dritten Schritt in Richtung einer optimalen Herbsternährung: EIN APFEL AM TAG, als Dessert oder als Vorspeise, liefert wertvolle Polyphenole. Die halten nicht nur Bakterien und Radikale fern, sondern haben auch im Gehirn eine positive Wirkung auf Laune und Konzentration. Essen Sie maximal drei Äpfel am Tag. Eine Idee: Raspeln Sie den Apfel ins Joghurt, geben Sie je nach Geschmack Zimt und Ingwerpulver hinzu und Sie haben ein leckeres Dessert oder eine ausgewogene Mahlzeit – je nach Menge und Bedarf. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst! FOTOS: SHUTTERSTOCK/WHITESTORM/FOTOLIA, PRIVAT LUST AUF NOCH MEHR BILDER BEKOMMEN? Dann besuchen Sie meine Vorträge und Seminare! www.biolog.at DIÄTOLOGIN ANGELIKA NEUHOLD

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