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Wien Holding Geschäftsbericht 2015

85 WIEN HOLDING 1) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstel- lungskosten bewertet und werden, soweit abnutzbar, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Aufgrund der bis zum Prüfungszeitpunkt eingetretenen Ereignisse auf den nationalen und internationalen Finanzmärkten wurde bei wesentlich eingetretenen Wertverlusten von längerfristigen Wertminderungen ausgegangen und entsprechende außerplan- mäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden bis zum Ende des Aufschubzeit- raumes mit dem Rückkaufwert und ab dem Beginn der Rentenzahlungen mit dem Deckungskapital bewertet. 2) Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken im Forderungs- bestand werden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. 3) Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen für Abfertigungen werden nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zins- satz von 2,00% (VJ 2,50%) gebildet, wobei Frauen und Männern ein Pensionsantrittsalter zwischen 60 und 65 Jahren unter- stellt wurde. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz von 2,00% (VJ 2,50%) gebildet, wobei Frauen und Männern ein Pensionsantrittsalter zwischen 60 und 65 Jahren unterstellt wurde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Betrag der erwarteten Inanspruchnahme bilanziert. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden zum Anschaffungskurs oder zum höheren Briefkurs bewertet. IV. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Verbundene Tochterunternehmen wurden nach der Buchwertmethode gemäß § 254 UGB vollkonsolidiert, assoziierte Unterneh- men entsprechend § 264 UGB equity-konsolidiert in den Konzernabschluss einbezogen. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Ein bei der Erstkonsolidierung entstehender aktivi- scher Unterschiedsbetrag wurde mit stillen Reserven im Anlagevermögen verrechnet bzw. als Firmenwert ausgewiesen. Aktivier- te Firmenwerte werden in einem Zeitraum von fünf Jahren amortisiert bzw. gegen Rücklagen verrechnet. Die Anteile konzernfremder Dritter der konsolidierten Gesellschaften sind im Konzerneigenkapital enthalten. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden im Rahmen der Equity-Konsolidierung in den Konzernabschluss einbe- zogen. Dies erfolgte nach der Buchwertmethode. Weitere Konsolidierungsmaßnahmen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften und die Verrechnung konzerninterner Umsatzerlöse und anderer konzerninterner Erträge mit den entsprechen- den Aufwendungen. V. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich, da keine einbezogene Tochtergesellschaft ihren Sitz im Ausland hat. VI. STEUERABGRENZUNG Es ergeben sich keine aktiven latenten Steuern.

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