
Food4Alps
Food4Alps: Neue Impulse für nachhaltige Ernährungssysteme im Alpenraum
Wie können öffentliche Einrichtungen den Wandel hin zu nachhaltigeren Ernährungssystemen aktiv mitgestalten? Welche Rolle spielen regionale Wertschöpfungsketten, gesunde Ernährungsgewohnheiten und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung? Diesen Fragen widmet sich das neue Interreg-Projekt Food4Alps, das seit dem 1. Juli 2026 unter der Leitung der Stadt Wien – Umweltschutz gemeinsam mit elf weiteren Partnern aus sechs Ländern umgesetzt wird. Die EuroVienna, ein Unternehmen der Wien Holding, ist als einer der Projektpartner an der Umsetzung des Projekts beteiligt, insbesondere durch die Koordination von Kommunikation, Vernetzung und Verbreitung der Projektergebnisse.
Food4Alps will den Übergang zu nachhaltigeren, ressourcenschonenderen und gesundheitsfördernden Ernährungssystemen im gesamten Alpenraum beschleunigen. Das Projekt reagiert auf Herausforderungen wie Klimawandel, Lebensmittelverschwendung, globalisierte Lieferketten, den Rückgang regionaler Wertschöpfungsketten und zunehmende ernährungsbedingte Gesundheitsprobleme.
Aufbauend auf den Erfahrungen früherer europäischer Projekte, darunter SchoolFood4Change, entwickelt und testet Food4Alps praktische Lösungen. Dazu gehören die Reduktion von Lebensmittelverschwendung in der Gemeinschaftsverpflegung, die Stärkung einer nachhaltigen öffentlichen Lebensmittelbeschaffung sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Produzent*innen und öffentlichen Einkäufer*innen.
Das Projekt wird zudem den Einsatz von Instrumenten zur Überwachung der Umweltauswirkungen fördern, um Einrichtungen dabei zu unterstützen, den ökologischen Fußabdruck ihrer Verpflegungsangebote und Beschaffungsentscheidungen zu bewerten und zu verringern. Ein besonderer Fokus liegt auf Orten der Gemeinschaftsverpflegung wie Schulen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Sie haben große Bedeutung, weil dort täglich viele Menschen versorgt werden und dadurch Ernährungsgewohnheiten geprägt werden können.
Das Projekt fördert außerdem den Einsatz von Instrumenten zur Messung der Umweltauswirkungen. Damit können Einrichtungen den ökologischen Fußabdruck ihrer Verpflegung und ihrer Beschaffungsentscheidungen besser einschätzen und somit reduzieren.
Durch die Kombination aus praktischen Werkzeugen, Weiterbildung und grenzüberschreitendem Wissensaustausch will Food4Alps zu einer langfristigen Veränderung der Ernährungssysteme im Alpenraum beitragen. Ziel sind eine gesündere Ernährung, geringere Umweltbelastungen und widerstandsfähigere regionale Lebensmittelnetzwerke.
Beitrag der EuroVienna zur Projektumsetzung
Die EuroVienna ist als einer der zwölf Projektpartner an der Umsetzung des Projekts beteiligt, insbesondere durch die Koordination von Kommunikation, Vernetzung und Verbreitung der Projektergebnisse. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, relevante Stakeholder aus unterschiedlichen Sektoren einzubinden und die Projektergebnisse so aufzubereiten, dass sie in der Praxis – etwa im Tourismus – Anwendung finden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung der politischen Verwertung der Projektergebnisse im Rahmen eines begleitenden Policy-Ansatzes über die gesamte Projektlaufzeit hinweg.
Fakten zum Projekt
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Projekttitel: Food4Alps: A transformative approach towards resource-efficient food systems in the Alpine region using institutional food providers as drivers of change
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Förderprogramm: Interreg Alpenraumprogramm 2021-2027
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Projektlaufzeit: 01.07.2026-30.06.2029
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Projektbudget:
Gesamtbudget: € 2.703.609,94
EU-Finanzierung: €1.947.067,43 -
Projektpartner:
Österreich
Stadt Wien - Umweltschutz
EuroVienna EU-consulting & -management GmbH
ZUKUNFT:ESSEN – Gutes Schulessen für alle!Deutschland
Stadt Freiburg im Breisgau
Speiseräume – Büro für angewandte Ernährungspolitik gGmbHFrankreich
Ville de LyonItalien
Comune di Milano
MAGMA Srl Impresa SocialeSlowenien
DEOS d.o.o. – Comprehensive Care for the Elderly
Business Support Centre Kranj
Chamber of Commerce and Industry of Slovenia - Chamber of Agricultural and Food EnterprisesSchweiz
Universität Bern - Centre for Development and Environment