
v.l.n.r.: Michael Lawugger (Geschäftsführer WIP), Andreas Meinhold (Geschäftsführer WSE), Elke Hanel-Torsch (Wohnbaustadträtin), Oliver Stribl (Geschäftsführer Wien Holding) und Daniel Milovic-Braun (Bezirksvorsteher Margareten)
Gleichenfeier für Gemeindebau NEU in der Spengergasse
Am 26. Mai 2026 fand die Gleichenfeier des Projekts Gemeindebau NEU in der Spengergasse statt, das von der Stadt Wien in Auftrag gegeben wurde. Hier entsteht ein moderner und nachhaltiger Gemeindebau, der vor allem durch seine optimale Flächennutzung besticht, die auf jedem Geschoss unterschiedliche Wohnungsgrößen von zwei bis fünf Zimmern ermöglicht. Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, zeichnet für die Projektleitung und -steuerung verantwortlich. Eine Fertigstellung und Übergabe ist mit Ende des Jahres geplant.
Unter den Gästen der Gleichenfeier waren unter anderem Elke Hanel-Torsch, Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Oliver Stribl, Geschäftsführer der Wien Holding, Andreas Meinhold, Geschäftsführer WSE, Michael Lawugger, Geschäftsführer WIP sowie Michael Luxenberger, Bezirksvorsteher des 5. Wiener Gemeindebezirks Margareten und Daniel Milovic-Braun, Vizedirektor von Wiener Wohnen. Sie überzeugten sich vom bisherigen Baufortschritt. Moderne zwei bis fünf Zimmer Wohnungen für Wien Der neue Gemeindebau in der Spengergasse wird über eine Wohnnutzfläche von 1.900 m2 verfügen. Durch eine Bebauungsstudie wurde ein modulares System entwickelt, durch das in den Geschossen sehr unterschiedliche Wohnungsgrößen – von zwei bis fünf Zimmer Wohnungen – möglich sind. Im Erdgeschoss wird ein großer Mehrzweckraum mit zwei Terrassen und ein Waschsalon mit Blick auf den Kleinkinderspielplatz die Möglichkeit für gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.
Die reduzierte Fassade des Erdgeschosses soll Einblicke in die Eingangshalle und Durchblicke bis zum Innenhof mit Spielplatz erlauben. Alle Wohnungen sind vorwiegend zum Innenhof orientiert und werden über großzügige Freibereiche in Form von Loggien, Balkonen, Terrassen oder sogar Eigengärten am Dach des Gemeinschaftsraumes verfügen.
Die Fassade wird straßenseitig durch Pflanzenebenen in jedem Geschoss strukturiert werden. Die Kletterpflanzen erfüllen dabei viele Funktionen: Neben einer Verbesserung des Wohnklimas werden sie auch als Luft- und Lärmfilter sowie temperaturregulierend (im Sommer kühlend, im Winter wärmend) dienen.
Die Rankseile werden von der Fassade leicht distanziert. Dadurch werden einerseits die Anforderungen an den Brandschutz erfüllt, andererseits auch der Putz vor Witterungseinflüssen geschützt. Hofseitig werden alle Wohnungen mit Pflanztröge ausgestattet. Zweigeschossige Spannseile zwischen den Trögen ermöglichen auch ein geschossübergreifendes Pflanzenwachstum.