Wien Holding

Arbeiten für Wien

Public Private Partnership

Der Wien Holding-Konzern befindet sich im Eigentum der Stadt Wien. Bei vielen Projekten und an vielen Unternehmen im Konzern sind aber auch zahlreiche private PartnerInnen beteiligt.

Ganz bewusst setzt die Stadt Wien nicht vordergründig auf eine Privatisierung städtischer Unternehmen, um Einmaleffekte zu lukrieren, sondern darauf, über die Wien Holding - dort wo es strategisch sinnvoll ist - in Form von Public Private Partnership-Modellen mit PartnerInnen aus der Privatwirtschaft gemeinsame Projekte zu realisieren.

Die Wien Holding behält dabei immer den Aspekt der Nachhaltigkeit im Blick: Diese PPP-Projekte sollen dabei mitwirken, dass sich die Stadt langfristig positiv entwickeln kann.

Erfolgreiche PPP-Modelle
So ist die Betriebsgesellschaft des Twin City Liner – die Central Danube GmbH – als klassisches PPP-Modell zwischen Wien Holding und Raiffeisen gestaltet. Die DDSG Blue Danube, die die Schifffahrt auf der Donau in Wien und der Wachau betreibt, gehört der Wien Holding und dem Verkehrsbüro. Auch das Hafenausbauprogramm ist ein Beispiel für die erfolgreiche Kooperation mit anderen Unternehmen. Hier investierten Wien Holding, die Stadt Wien und die ÖBB gemeinsam, um den Hafen Wien zu einem der modernsten Logistikzentren an der Donau auszubauen.

Auch nahezu alle Immobilienprojekte werden zusammen mit privaten PartnerInnen und InvestorInnen realisiert. Zum Beispiel bei der neuen Therme Wien. Sie ist ein Projekt der Wien Holding gemeinsam mit der VAMED Gruppe sowie der Vienna Insurance Group - Wiener Städtische Versicherung AG, der Unicredit Bank Austria AG, der Erste Group Bank AG und der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien.

Nach ähnlichem Muster wird auch das STAR22-Projekt realisiert. Als Kernprojekt werden zwei große Bürokomplexe auf dem ehemaligen Waagner-Biro-Gelände im 22. Bezirk hochgezogen. Dabei kooperiert die Wien Holding nicht nur mit der stadteigenen Wirtschaftsagentur Wien, sondern auch die Bank Austria Real Invest und die HGS Industrieanlagenerrichtungs- und Verwertungs GmbH sind mit an Bord.

Ebenfalls ein Musterbeispiel in Sachen PPP-Modell ist die Messe Wien. Der Erfolg der Messe Wien beruht auch auf der perfekten Arbeitsteilung. Errichtet wurde die Messe Wien unter der Federführung der MBG, die auch für die professionelle Verwaltung und das Facility-Management des Messezentrums verantwortlich ist. Als exklusiver Betreiber des Messezentrums Wien steht Reed Exhibitions Messe Wien zur Verfügung, ein österreichisches Tochter­unternehmen des weltweit größten Messeveranstalters Reed Exhibitions, dessen Hauptsitz sich in London befindet.

Alle Beteiligten profitieren
Die Vorteile solcher PPP-Modelle liegen klar auf der Hand: Gemeinsam können Großprojekte rascher und leichter finanziert werden, die Erfolgschancen steigen beträchtlich auch durch die Bündelung des Know-hows. Gewinne, aber auch eventuelle Risken werden geteilt. Gut durchdachte PPP-Modelle bringen eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

New Public Management

New Public Management: Das heißt, öffentliche Aufgaben und Dienstleistungen nach privatwirtschaftlichen Kriterien zu übernehmen. Dies ist eine der Kernaufgaben, die die Wien Holding im Auftrag der Stadt erfüllt.

Die Philosophie dabei: schlankes Management, kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien und ein rationelles Personalmanagement. Europaweit gilt die Wien Holding als Musterbeispiel für das New Public Management.

Management für die Stadt
Ein Beispiel dafür ist das Management von Kulturbetrieben wie der Wiener Stadthalle, der vier Museen der Wien Holding oder der Vereinigten Bühnen Wien mit ihren drei Theatern, dem Ronacher, dem Raimund Theater und dem Theater an der Wien. Auch die GESIBA, einer der größten und bedeutendsten Wohnbauträger der Stadt Wien, wird von der Wien Holding verwaltet, genauso wie die Wiener Hafen-Gruppe. Außerdem realisiert die Wien Holding zahlreiche Immobilien- und Liegenschaftsprojekte im Auftrag der Stadt Wien.

Beteiligungsmanagement
Zu den wichtigsten Aufgaben der Wien Holding zählt also auch die strategische und operative Führung der gehaltenen Beteiligungen, die Verwaltung und das Management der Unternehmen aus dem Bereich der Stadt Wien sowie die Bewirtschaftung und Entwicklung der unternehmenseigenen Liegenschaften bzw. Liegenschaften, die sich im Besitz der Stadt Wien befinden. Von den daraus erwachsenden Synergieeffekten profitieren die Konzerngesellschaften in steuerlicher wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht, genauso wie im Personalbereich.

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