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Do, 21. August 2003

Die Rückkehr von ELISABETH an das Theater an der Wien

ELISABETH

DER MUSICAL-WELTERFOLG
VON SYLVESTER LEVAY & MICHAEL KUNZE

Pressekonferenz zur Besetzung der Hauptrollen
(7. Mai 2003 im Pausenraum "Hölle" des Theater an der Wien)

 

"Die Rückkehr von ELISABETH an das Theater an der Wien ist mehr als eine Wiederaufnahme eines erfolgreichen Musicals. Es ist die Bestätigung, dass die Konsequenz, mit der die Stadt Wien neben Oper und Operette auch das Musical gefördert hat, internationale Früchte getragen hat. Und es ist die Bestätigung, dass in Wien Originalwerke mit Weltgeltung entstehen so wie das in anderen Musikgattungen früher einmal Tradition war.

Wien ist zu einem international attraktiven Anziehungspunkt für kreative Musicalschaffende geworden. ELISABETH war die erste erfolgreiche Produktion, die den Weg in die Welt gefunden hat und jetzt wieder zurückkehrt.

TANZ DER VAMPIRE und MOZART! folgen diesem Beispiel. Hoffentlich wird es auch in Zukunft die Möglichkeit geben, "Musical aus Wien" für die Welt zu produzieren."

Rudi Klausnitzer, Producer

 

ELISABETH kehrt heim
Ein Musical-Welterfolg kehrt nach mehr als 10 Jahren dorthin zurück, wo er entstand.

Vom Siegeszug rund um die Welt - von Deutschland über Ungarn, Schweden, die Niederlande bis nach Japan -, der noch lange nicht vorbei ist, wieder ins Theater an der Wien. Noch bis Ende Juni ist die Show in Essen - wo ELISABETH bis dato 680 Vorstellungen mit knapp 1 Million Besuchern erlebte - zu sehen, und auch in Japan, wo derzeit MOZART! als weitere Exportproduktion der VBW reüssiert, hält die Nachfrage weiter an.

Die Jubiläumsfassung von ELISABETH verlangte nach einer besonderen Besetzung, um den langjährigen Fans und den durch die weltweiten Erfolge dieser Produktion neugierig gewordenen nicht nur eine idente Wiederaufnahme, sondern ein neues ELISABETH-Feeling bieten zu können. Der Mix aus der Erfahrung erprobter Stars, die auch schon in der Erstinszenierung zu sehen waren, mit der unvoreingenommenen Frische neuer, junger Künstler wird zeigen, was dieser Stoff möglich macht. Regisseur Harry Kupfer wird seine um einige Lieder erweiterte Originalinszenierung zu neuem Leben erwecken.

Die Besetzung der Hauptrollen

Die Besetzung für die Wiederaufnahme des heute weltweit erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals steht fest: Das Publikum kann sich auf diese "neue ELISABETH" mit einer Komposition aus erprobten Stars und neuen, jungen Künstlern freuen. Eine Inszenierung auf Basis der Uraufführung mit neuen Aspekten.

ELISABETH - Maya Hakvoort
DER TOD - Màtè Kamaràs
LUCHENI - Thomas Borchert
KAISER FRANZ JOSEF - André Bauer
ERZHERZOG RUDOLF - Jesper Tydén
ERZHERZOGIN SOPHIE - Else Ludwig

An die 400 Bewerber fanden sich zu den Auditions in Wien, Hamburg und Köln ein. Für über 40 Künstler beginnen Anfang August die Proben für ELISABETH im Theater an der Wien, wo die Premiere anläßlich der Wiederaufnahme dann am 1. Oktober 2003 stattfinden wird.
Dazu KR Franz Häußler, Generaldirektor der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN:

"Maya Hakvoort war die Künstlerin, die schon in der ersten Spielzeit von "ELISABETH" die Rolle der melancholischen Kaiserin am längsten - bei insgesamt 630 Vorstellungen - verkörpert hat. Dass wir sie auch für diese Wiederaufnahme gewinnen konnten, freut uns ebenso wie Mayas große Fangemeinde in Wien.

Màtè Kamaràs - der neue Tod im Theater an der Wien. Wie einst Uwe Kröger bringt er die jugendliche Frische und Unvoreingenommenheit diesem Werk gegenüber mit und wird der Rolle des Todes - androgyn und erotisch zugleich - neue Facetten geben. Wiens Musicalfans kennen ihn bereits aus "TANZ DER VAMPIRE".

Thomas Borchert - der beste Luccheni, den diese Show je hatte! Insgesamt stand er bereits 406 mal als Luccheni auf der Bühne des Theaters an der Wien. Schön, dass wir Thomas für diese Rolle auch zur Wiederaufnahme von "ELISABETH" gewinnen konnten.

André Bauer kennt das Wiener Publikum noch aus "MOZART!" in der Rolle des Leopold Mozart. In der Essener Produktion von "ELISABETH" verkörpert er derzeit Kaiser Franz Joseph. Wir freuen uns, dass wir ihn auch für die Jubiläumsfassung im Theater an der Wien für diese Rolle gewinnen konnten.

Jesper Tydén - frischer Wind für die Vereinigten Bühnen Wien. Er selbst stand noch auf keiner unserer Bühnen, in der Essener Produktion von "ELISABETH" stellte er sowohl Erzherzog Rudolf als auch den Tod dar. An unserem Haus wird ihn das Publikum als Rudolf lieben lernen.

Lukas Permanschlager, ein Favorit der 1. Starmania-Staffel des ORF wird die Rolle des Erzherzog Rudolf in der 2. Besetzung verkörpern. Wir freuen uns, damit einem jungen Talent die Chance zu geben, sich auf einer großen Bühne zu beweisen.

Else Ludwig - eine Doyenne des Theaters an der Wien. Schon bei der Uraufführung von "ELISABETH" kreierte sie die Erzherzogin Sophie (insgesamt 725 Vorstellungen) und wird diese herbe Frauengestalt auch bei der Wiederaufnahme am 1. Oktober 2003 darstellen."

"Eine viele Monate und zahlreiche Audition-Sitzungen dauernde Zeit der Suche ist vorüber. Für die Rückkehr von "ELISABETH" ins Theater an der Wien wollten wir nicht nur eine sehr gute Besetzung, wir wollten die Idealbesetzung. Uns Autoren kam es vor allem darauf an, die personellen Voraussetzungen zu schaffen, dass unser Musical auch in der Neuauflage so frisch und lebendig wirkt wie bei seiner Uraufführung. Harry Kupfer, Dennis Callahan und Rudi Klausnitzer legten die Latte genau so hoch wie wir. Aber es wäre zu einfach gewesen, nur auf das Bewährte zu setzen. Der Künstlerischen Produktion der Vereinigten Bühnen Wien gelang es, die Besten des Genres zum Vorsingen nach Wien zu holen, aber auch die Hoffnungsvollsten. Das Ensemble, das nun in die Probenarbeit gehen wird, besteht daher sowohl aus etablierten Musicalstars als auch aus neuen Talenten. Eine der besten ELISABETH-Casts, die wir je hatten!"

Michael Kunze & Sylvester Levay, Autoren

"Diese Produktion steht unter sehr glücklichen Vorzeichen, denn die neue "ELISABETH", die am 1. Oktober 2003 ihre Premiere im Theater an der Wien erleben wird, ist keineswegs eine rein routinemäßige Wiederaufnahme. Vielmehr werden wir eine neue Version dieses Erfolgsmusicals auf Basis der Uraufführung erarbeiten und die Aspekte, die sich im Laufe der internationalen Aufführungen dieses Stücks ergeben haben, einbeziehen. Auch die intensive Probenzeit - bei Wiederaufnahmen ja leider nicht üblich - verspricht die Möglichkeit zu einer seriösen Auseinandersetzung."

Harry Kupfer, Regisseur der Uraufführung 1992 und der Wiederaufnahme 2003

KünstlerInnen-Biographien

MAYA HAKVOORT - ELISABETH

Die gebürtige Niederländerin wurde am Konservatorium in Maastricht, an der Kleinkunst-Akademie und der Schauspielschule "De Trap" in Amsterdam ausgebildet. Neben Auftritten in Kurzfilmen und als Leadsängerin für einige Jazz- und Popformationen begann sie ihre Theaterarbeit 1989 mit JEANS und u.a. als Liz/Velma in einer Tournee des königlichen Balletts von Vlaanderen mit CHICAGO in Holland und Belgien. Nachdem sie dort auch als 2. Besetzung die Fantine in LES MISÉRABLES gespielt hatte - diese Rolle verkörperte sie dann 1999 als Erstbesetzung in der Duisburger Produktion - folgte die Isabella in der Uraufführung von Eric Woolfsons GAUDI in Aachen.

Ab 1994 bis zur letzten Vorstellung am 25.4.1998 spielte Maya Hakvoort die ELISABETH in Wien. Neben der Madame sans Gene-Rolle in CATHARINE (Uraufführung in Aachen) trat sie am Akzent Theater als Mrs. Lyons in BLUTSBRÜDER auf, in der Schweiz spielte sie die Rose in Andrew Lloyd Webbers ASPECTS OF LOVE und Mylady de Winter in DIE DREI MUSKETIERE. Gleichzeitig gastierte sie mit ihrem Soloprogramm "Lost & Love" im deutschsprachigen Raum. Nach der holländischen Tourneeproduktion "There's No Business Like Showbusiness", für die sie als Beste Nebendarstellerin nominiert wurde und verschiedenen Gala-Auftritten (u.a. "In Love With Musical", VBW in China, Donauinselfest und bei der Eröffnungsveranstaltung der Ski-WM 2000 in St. Anton), spielte sie Dr. Jekylls Braut Lisa (und als Zweitbesetzung auch die Hure Lucy) in der österreichischen Erstaufführung von JEKYLL&HYDE und wurde 2002 als "Beste holländische Hauptdarstellerin im Ausland" nominiert. Zu ihren CD-Aufnahmen gehören u.a. die Live-Aufnahme von "Elisabeth", "Musical Christmas in Vienna", "In Love with Musicals", "Shades of Night", "That's Musical",; "Marco Bakker-Duetten", "There's no Business like Showbusiness" und das Wiener Cast-Album von "Jekyll & Hyde". Maya Hakvoort verkörpert auch in der Wiederaufnahme von ELISABETH die Rolle der Kaiserin.

MÀTÈ KAMARÀS - DER TOD

Der gebürtige Ungar arbeitet bereits seit seinem 17. Lebensjahr am Theater. Nach Auftritten mit einer lokalen Theatergruppe gewann er Stipendien an der Nationalen Akademie für Theater und Film in Budapest sowie an der renommierten Elmhurst Musical Theatre School in England.

Seinen ersten Auftritt außerhalb Ungarns hatte er in der Rolle des Tenorsolos in Jim Steinmans TANZ DER VAMPIRE am Raimund Theater, wo er in weiterer Folge auch die Rolle des Herbert übernahm. Weiters war er in Österreich als Amadeus Mozart in der FALCO CYBER SHOW am Ronacher sowie als Hauptsolist in der ROCKIN' MUSICAL SHOW in Zell am See zu sehen. Weitere bedeutende Rollen waren u.a. der Amerikaner in CHESS (Norwegen), Tony in WEST SIDE STORY, Nick in FAME und Csaba in ATTILLA GOD'S SWORD (alle Ungarn) sowie der Tod in ELISABETH in der Budapester Version. Diese Rolle wird Màtè Kamaràs auch bei der Wiederaufnahme im Theater an der Wien übernehmen.

Zahlreiche Tourneen - wie etwa als Hauptsolist in "Fire of Dance" - führten den Künstler durch ganz Europa. Zudem tritt er oft mit selbstkomponierten Songs und seiner eigenen Rockband auf.

THOMAS BORCHERT - LUCHENI

Bereits mit 8 Jahren erhielt der gebürtige Essener Klavierunterricht, erste Auftritte mit eigenen Kompositionen begannen schon im Alter von 13 Jahren. 1988 gewann er mit seiner ersten Band "Cakewalk" das "NDR-Hörfest" und den Bundesrockpreis in der Sparte "Pop".

Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Sänger an der "Stage School of Music, Dance & Drama" nahm er sein erstes Engagement als Rum Tum Tugger in der Hamburger Produktion von CATS an. Es folgten zahlreiche große Musicalrollen wie u.a. Jean Valjean in LES MISÉRABLES in Duisburg, Judas in JESUS CHRIST SUPERSTAR, Ché in EVITA, Buddy in DIE BUDDY HOLLY STORY, Frank'N'Furter in der ROCKY HORROR SHOW und Snoopy in DU BIST IN ORDNUNG CHARLIE BROWN. In ELISABETH in Wien verkörperte Thomas Borchert Lucheni und den Tod, war als Vater Leopold und Colloredo in MOZART! zu sehen und wurde für seine Rollengestaltung von JEKYLL & HYDE sogar zum besten Darsteller gewählt. In JUDY - SOMEWHERE OVER THE RAINBOW im Wiener Metropol war Borchert gleich in acht Schauspielrollen zu sehen.

Der facettenreiche Künstler schrieb das Buch zu der Rock-Musical-Show ROCK IT, seine erste Solo CD " The Best of Goodbyes" erschien 1999, das zweite Soloalbum "Mehr als jedes Wort" erhielt den begehrten Deutschen Preis der Songpoeten 2001, "Ruthless Lovesongs" erschien im selben Jahr. Sein neues Soloprogramm "Borchert's Wohnzimmer Show" feiert am 12. Mai im Raimund Theater Premiere , zwei weitere Projekte sind in Planung.

In diesem Sommer wird Borchert bei den Sommerfestspielen Rosenburg als Oberon und Theseus im "Sommernachtstraum" zu sehen sein , für den er auch die Musik komponierte.
In ELISABETH verkörpert er den Part des Lucheni.

ANDRÉ BAUER - KAISER FRANZ JOSEF

André Bauer wurde in Görlitz geboren und begann in Dresden an der Hochschule für Musik - Carl Maria von Weber - ein Gesangsstudium, das er in Frankfurt abschloss. Nach diversen privaten Musicalausbildungen in Zürich und New York nahm André Bauer sein erstes Engagement in der Ulmer Produktion von "Romeo und Julia" an. Die erste Musicalrolle war der Freddy in MY FAIR LADY am Stadttheater Luzern; es folgten u.a. Berger und Woof in HAIR (Dortmund), Marius in LES MISÈRABLES (Duisburg), Chris in MISS SAIGON (Stuttgart), Phoebus in DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME (Berlin) und Leopold Mozart in MOZART! am Theater an der Wien.

In Essen verkörperte er den Part des Kaiser Franz Joseph in ELISABETH - diese Rolle wird André Bauer auch bei der Wiederaufnahme dieser Erfolgsproduktion am 1. Oktober 2003 übernehmen.

JESPER TYDÉN - ERZHERZOG RUDOLF

Der in Stockholm geborene Jesper Tydén wurde schon während seines Gesangsstudiums am Königlichen Musikkonservatorium an der Stockholmer Volksoper, den Eric Ericssons Kammerchor sowie den Schwedischen Rundfunkchor engagiert. Seine Musicalausbildung absolvierte Jesper Tydén an der Theater- und Opernschule in Göteborg und debütierte in der Uraufführung des Musicals SOS im schwedischen Jönköping. Außerdem wirkte er bei den Musicalproduktionen LES MISÈRABLES und CHESS in Göteborg mit. In Deutschland etablierte er sich als Hauptmann Phoebus in Disney's DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME in Berlin sowie als Erzherzog Rudolf und Tod in der Essener Produktion von ELISABETH. In St. Gallen ist er zur Zeit als Chris in MISS SAIGON zu sehen.

Außerdem arbeitete der vielseitige Künstler als Komponist, spielt Cello und Klavier, wirkte bei zahlreichen Konzerten mit und arbeitet an seiner ersten eigenen Solo CD.
In Wien übernimmt er den Part des Erzherzog Rudolf.

ELSE LUDWIG - ERZHERZOGIN SOPHIE

Seit 1965 fest am Wiener Burgtheater engagiert, steht Kammerschauspielerin Else Ludwig häufig auch als Gast im Münchner Residenz Theater und bei diversen Festspielen, wie z.B. in Bad Hersfeld auf der Bühne. Für Ihre Darstellungen der Julie in "Liliom" und des Julchen in "Schinderhannes" erhielt sie zweimal den "Großen Preis der Kritik". In der Welturaufführung des Musicals ELISABETH kreierte sie 1992 die Rolle der Erzherzogin Sophie, der Mutter Kaiser Franz Josephs. Es folgten weitere Musicalrollen wie Fräulein Schneider in CABARET oder Margret Lord in HIGH SOCIETY (am Wiener Metropol). Else Ludwig war in zahlreichen Hauptrollen in den Fernsehserien "Eine unmögliche Person" sowie "Kommissar Rex" zu sehen und arbeitete mit F.X. Schwarzenberger in "La Morte", "Fever" und "Vino Santo". Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet sie seit 1997 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Else Ludwig verkörpert die Rolle der Erzherzogin Sophie in der Wiederaufnahme von ELISABETH.

 

E L I S A B E T H

Premiere der Wiederaufnahme: 1. Oktober 2003

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