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Präsentation von "Halka" im Theater an der Wien; v.l.n.r. Franz Patay, Łukasz Borowicz , Corinne Winters, Roland Geyer © Karl Schöndorfer

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Mo, 11. November VBW

Halka: Premiere im Theater an der Wien

Am 15. Dezember 2019 feiert Stanisław Moniuszkos „Halka“ Premiere im Theater an der Wien der VBW, ein Unternehmen der Wien Holding. Intendant Roland Geyer und VBW-Geschäftsführer Franz Patay präsentierten gemeinsam mit KS Piotr Beczała (Jontek), Corinne Winters (Halka), Dirigent Łukasz Borowicz und Regisseur Mariusz Treliński die Neuproduktion.

Stanisław Moniuszko gelang es im Jahr 1858 mit seiner tragischen Oper „Halka“ den Nerv der damals bedrängten Polen zu treffen. „Halka“ gilt auch deshalb bis heute als polnische Nationaloper. Beeinflussen ließ sich Moniuszko von dem Bauernaufstand in den 1840er Jahren in Galizien. Damals lernte er den revolutionären Schriftsteller Wlodzimierz Wolski kennen. Dieser bat ihm an, aus seiner Volksdichtung „Góralka“ ein Libretto für eine Oper zu entwickeln.

Ganz bewusst ist „Halka“ als hochpolitische Oper entworfen und auch vom Publikum so aufgefasst worden. Sie erlangte den Status einer Nationaloper nicht nur aufgrund der politischen Hintergründe, sondern wegen der Verarbeitung musikalisch traditioneller Motive. Polnische Tänze wie der Mazurka, der Polonaise und die Volkstänze der Goralen, einer ethnischen Minderheit, wurden eingebunden und waren ein Grund für den durchschlagenden Erfolg. Nach einer konzertanten Aufführung im Jahr 1848 und einer szenischen Darbietung 1854 erfolgte vier Jahre später die auf vier Akte erweiterte Premiere in Warschau. In dieser Form erlangte „Halka“ und ihre Schöpfer endlich ihren verdienten Ruhm.

Das traurige Ende einer Liebesgeschichte
Das arme Bauernmädchen Halka hat ihren Geliebten, den reichen Edelmann Janusz, von dem sie ein Kind erwartet, schon lange nicht mehr gesehen. Dieser hat sie nämlich um der reichen Erbin Zofia willen verlassen. Bei einem zufälligen Treffen gesteht ihr Janusz dies allerdings nicht. Um einen Skandal zu vermeiden und sie schnell wieder loszuwerden, belügt er sie erneut, versichert sie seiner Liebe, schickt sie fort und behauptet, er wolle bald folgen. Halkas Freund Jontek versucht sie davon zu überzeugen, dass Janusz sie betrügt. Schließlich erfährt sie von den Vorbereitungen zur Hochzeit zwischen Zofia und Janusz. Die BewohnerInnen des Bergdorfes, bei denen Halka lebt, können sie nicht in ihrem Zorn beruhigen. Zuerst beschließt sie, die Kirche, in der die Trauung stattfinden soll, mit einer Fackel in Brand zu setzen. Da das Erscheinen des Hochzeitszuges sie letztendlich doch davon abhält, stürzt sich die verzweifelte Halka vom Felsen hinunter in den Fluss.

Premiere
Sonntag, 15. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Termine
Dienstag, 17. Dezember
Donnerstag, 19. Dezember
Sonntag, 22. Dezember
Sonntag, 29. Dezember
Dienstag, 31. Dezember

jeweils um 19.00 Uhr im Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien)

Tipp: Einführungsmatinee 
Sonntag, 1. Dezember um 11.00 Uhr

Tickets
Tickets sind in an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online und bei Wien-Ticket im Callcenter (01/588 85, täglich von 08.00 – 20.00 Uhr), im Wien-Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 – 19.00 Uhr), online und in allen weiteren Wien-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen:
Theater an der Wien
Theater an der Wien - Facebook
Wien-Ticket
Wien-Ticket - Facebook

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