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v.l.n.r. Prorektorin Rosemarie Brucher, Vorsitzender des Universitätsrats Clemens Hellsberg, MUK-Rektor Andreas Mailath-Pokorny © Stephan Doleschal

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Mi, 2. Oktober MUK

Personelle Weichenstellung an Wiens städtischer Uni

Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), ein Unternehmen der Wien Holding, stellt zu Beginn des neuen Studienjahres die personellen Weichen neu: Clemens Hellsberg übernimmt den Vorsitz des Unirates, Rosemarie Brucher wurde als neue Prorektorin und Lars Seniuk als neuer Jazz-Studiengangsleiter bestellt.

„Mit Clemens Hellsberg, Rosemarie Brucher und Lars Seniuk erneuert sich die MUK nachhaltig“, erklärte Rektor Dr. Andreas Mailath-Pokorny anlässlich des Beginns des neuen Studienjahres zu personellen Weichenstellungen an Wiens städtischer Kunstuniversität. Clemens Hellsberg wird als neuer Vorsitzender des Universitätsrates seine Erfahrung als langjähriger Vorstand der Wiener Philharmoniker einbringen.

"Ich freue mich, dass wir Clemens Hellsberg als Vorsitzenden des Universitätsrates der MUK gewinnen konnten. Er ist nicht nur ein herausragender Musiker, sondern auch ein erfahrener Kenner der Wiener Kulturlandschaft. Ich bin überzeugt davon, dass die MUK von seinem exzellenten Know-how enorm profitieren wird. Zusammen mit Rosemarie Brucher als neuer Prorektorin und Lars Seniuk als neuem Jazz-Studiengangsleiter hat die MUK die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft bereits gelegt“, so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.

Clemens Hellsberg wird Vorsitzender des Universitätsrats
Prof. Dr. Clemens Hellsberg war bereits lange als Vorstand der Wiener Philharmoniker tätig und wurde aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse und Erfahrungen als neuer Vorsitzender des Universitätsrats der MUK ausgewählt. Er wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien leisten.

Clemens Hellsberg wurde 1952 in Linz geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er von seinem Vater, Eugen Hellsberg, im Alter von viereinhalb Jahren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der damaligen Wiener Musikhochschule bei Eduard Melkus ab 1971, bei Alfred Staar ab 1975. Parallel dazu kam ein Studium von Musikwissenschaft und Alter Geschichte an der Universität Wien. Nach dem bestandenen Probespiel fungierte Hellsberg ab 1976 als Mitglied der Wiener Philharmoniker. 1980 promovierte Hellsberg zum Dr. phil. der Musikwissenschaft. Ein besonderes Anliegen war ihm Aufbau und Sichtung des Historischen Archives, das aus dem allgemeinen Notenarchiv herauszulösen sich damals als Aufgabe stellte. Die weiteren Stufen der administrativen Karriere waren die Wahl Hellsbergs zum Vizevorstand der Wiener Philharmoniker. Zum 1. Jänner 1993 wurde er auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Als Vorstand des Vereins Wiener Philharmoniker folgte er dann im Frühjahr 1997 Prof. Werner Resel nach, und die Dauer dieser Tätigkeit hielt nach der ersten für insgesamt fünf weitere gewählte Funktionsperioden bis zum 1. September 2014 an.

Neue Prorektorin Rosemarie Brucher
Ass.Prof.in Dr.in Rosemarie Brucher wurde zur neuen Prorektorin bestellt und soll Wissenschaft und Forschung an der MUK stärken. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Performance Art, Wiener Aktionismus, Subjekt- und Differenztheorie, Gender Studies sowie die Verschränkung von Kunst, Philosophie und Psychowissenschaften um 1900.

Rosemarie Brucher (Jahrgang 1980) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Germanistik und Komparatistik an den Universitäten Wien und Leipzig. Ihre Doktorarbeit „Subjektermächtigung und Naturunterwerfung. Künstlerische Selbstverletzung im Zeichen Kants Ästhetik des Erhabenen“ erfolgte 2012 (transcript, 2013). Brucher war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien sowie der Universität der Künste Berlin und seit 2013 am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz, das sie auch stellvertretend leitet, tätig, zuletzt als Assistenzprofessorin für Theaterwissenschaft. Von 2014 bis 2016 war sie zudem als Max Kade Research Fellow und in der Folge als Visiting Assistant Professor am German Department der New York University. Seit Mai 2019 ist Rosemarie Brucher Prorektorin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und mit September 2019 Vorständin des MUK-Instituts für Wissenschaft und Forschung.

Neuer Jazz-Studiengangsleiter Lars Seniuk
Mit Lars Seniuk MMUS als neuem Jazz-Studiengangsleiter wurde ein aufstrebender Vertreter der jüngeren europäischen Jazzszene an der MUK verpflichtet. Geboren 1989 in Schleswig-Holstein, studierte Lars Seniuk Trompete am Jazz-Institut Berlin und war Mitglied der Landesjugendjazzorchester Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Bereits mit 17 Jahren wurde er Mitglied im Bundesjazzorchester. Er spielte als Trompeter u.a. mit der NDR Bigband, dem Global Music Orchestra, dem Jazz Kollektiv Berlin sowie zahlreichen eigenen Projekten in den verschiedensten Stilen zwischen traditionellem Jazz, Bebop und Avantgarde-Jazz mit Einflüssen aus mikrotonaler Musik und Neuer Musik.

Tourneen führten Seniuk durch ganz Deutschland sowie unter anderem als musikalischen Botschafter des Goethe-Instituts in verschiedene europäische Staaten, nach China sowie in die USA (als Preisträger der International Made In New York Jazz Competition).

Der von der Presse als „Überflieger“ (Hessischer Rundfunk, SWR) und „Tausendsassa“ (Deutschlandfunk) betitelte Musiker ist seit 2014 künstlerischer Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg, das 2019 die International Big Band Competition in den Niederlanden gewann.

„Die Erneuerung der MUK als international renommierte Universität schreitet voran, und diese Persönlichkeiten sollen dabei helfen“, sagte Dr. Andreas Mailath-Pokorny, der die MUK seit einem Jahr als Rektor leitet.

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die durch Entwicklung und Erschließung in den Bereichen der Musik, des Tanzes, des Schauspiels und des Gesangs kulturelle Werte für die Zukunft schafft. Die MUK ist als Tochterunternehmen der Wien Holding die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint – mit ca. 850 Studierenden und über 270 Lehrenden – den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende in der Welthauptstadt der Musik in Wien. Aufgrund der Finanzierung durch die Stadt Wien (Landesuniversität) ist die MUK im Gegensatz zu den Bundesuniversitäten nach dem Privatuniversitätengesetz akkreditiert.

Weitere Informationen:
MUK
MUK - Facebook

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