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BV Erich Hohenberger, NMS-Direktorin Birgit Paar, VS-Direktorin Martina Pichler, Wien Holding-GF Sigrid Oblak und Robert Oppenauer, Leiter der MA 56 (Wiener Schulen) bei der Eröffnung der Schulerweiterung in der Dietrichgasse © David Bohmann

Wien Holding News

Fr, 7. Juni WIP

Schulerweiterungen in der Dietrichgasse fertig gestellt

Die Sanierung und Aufstockung der Volks- und Neuen Mittelschule in der Dietrichgasse wurden fertiggestellt und am 6. Juni 2019 eröffnet. Das Projekt wird von der WIP, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE, im Auftrag der Stadt Wien (MA 56) und in enger Abstimmung mit der Wiener Stadtbaudirektion umgesetzt.

In zwei Phasen wurden in der Dietrichgasse 36 in Wien-Landstraße die dort ansässigen Schulen erweitert. Nach insgesamt 23 Monaten Bauzeit wurden die Volks- und Neue Mittelschule durch Dachaufstockungen ausgebaut und das Bestandsgebäude saniert. Am Donnerstag, den 6. Juni 2019, haben Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak das Schulerweiterungsprojekt offiziell eröffnet.

Die erste Bauphase wurde bereits 2017 mit der Fertigstellung des Zubaus für die Neue Mittelschule abgeschlossen. Nach einer Bauzeit von nur zehn Monaten standen zusätzliche rund 12.000 Quadratmeter moderner Schulraum in Holzbauweise zur Verfügung. 12 klassengroße Räume bieten seitdem Platz für 300 SchülerInnen. Ergänzt wird das Raumangebot durch zwei Gruppenräume, einen Normturnsaal samt den erforderlichen Nebenräumen, einer Zentralgarderobe, Personalräumen, einem Raum für bildnerische Erziehung samt Nebenraum, einem Musikraum samt Nebenraum, einer Lehrküche samt Speisesaal und Nebenräumen, etc.

Aufstockung und Schaffung von Freiräumen sowie Sanierung des Bestandes
In einem Zeitraum von 23 Monaten wurden in der zweiten Bauphase die Volks- und Neue Mittelschule durch Dachaufstockungen ausgebaut und das Bestandsgebäude saniert. Der Mitteltrakt wurde um zwei Stockwerke, der Hof- sowie der Straßentrakt bereichsweise um ein Stockwerk erhöht. Die Baumaßnahmen wurden entsprechend den Raum- und Funktionsanforderungen der Stadt Wien – Wiener Schulen umgesetzt. Neben der zusätzlichen Klassen- und Freizeiträume wurden auch zusätzliche Gruppen- und Integrationsräume sowie ein Lehrendenzimmer errichtet. Im Endausbau kann die Volksschule 17 Klassen führen, in der künftig auch eine schulische Tagesbetreuung angeboten werden kann. Der dafür erforderliche Speisesaal samt Aufwärmküche und Nebenräumen wurde im Zuge der Sanierung des Bestandes realisiert. Die Neue Mittelschule kann im Endausbau 16 Klassen führen.

Der bestehende Innenhof wurde umgestaltet. Die SchülerInnen freuen sich über neue Spielmöglichkeiten. Die Flachdächer sind als Freiräume mit beschatteten Sitzflächen und Ballsportbereichen ausgestaltet. Das Freiraumangebot des Schulstandortes wurde dadurch um rund 1.800 Quadratmeter erweitert.

Notwendige Erweiterung und Sanierung
Mit diesem Projekt wurde eine dringend notwendige Erweiterung der Schulen realisiert. In einer wachsenden Stadt muss  rechtzeitig die notwendige Bildungsinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem Projekt wurden Hunderte neue Schulplätze in modernster Atmosphäre geschaffen. Und gleichzeitig wurden die Freiräume massiv ausgebaut.

"An diesem Beispiel hat sich gezeigt, wie schnell die Stadt Wien auf Bildungsengpässe aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl reagiert. Innerhalb von nicht einmal vier Jahren wurde der Standort – bei laufendem Betrieb – nachfragegerecht und zukunftssicher ausgebaut. Hier sind Räume entstanden, in denen sich die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrenden, wohl fühlen werden", sagt Bezirksvorsteher Erich Hohenberger.

Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak ergänzt: "Die Erweiterung und Sanierung dieses Schulstandorts ist ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und ihrer Unternehmen. Auch hier hat die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding-Tochtergesellschaft WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, eine schnelle und effiziente Realisierung des Projekts mit optimalem Ergebnis umgesetzt."

Substanzsanierung des Bestandes
Zeitgleich mit den Aufstockungsmaßnahmen wurde eine umfassende Substanzsanierung im Rahmen des SUSA-Programms 2008-2017 der Stadt Wien vorgenommen. Neben Sanierungen von Oberflächen, Fassade, Dach, Elektrik, Beleuchtung, Beheizung und Kaltwasseranlage wurden in der Volksschule die Errichtung eines Speisesaales samt Aufwärmküche, die Neuorganisation von diversen Räumlichkeiten (u.a. Personalräume, Direktion und Bibliothek) und die grundlegende Sanierung des Turnsaales umgesetzt. In der Neuen Mittelschule wurden zudem die Schulwartwohnung und die Bibliothek saniert.

Weitere Informationen:
WSE
WIP

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