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Die Wasserversorgung Wiens fällt in den Bereich der Daseinsvorsorge. © Wiener Wasser, Zinner

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Fr, 19. Juli Eurocomm-PR GmbH

Studie: Wien internationales Vorbild bei Daseinsvorsorge

Die AutorInnen einer aktuellen Studie kommen zu dem Schluss, dass Wien Weltmeister bei Daseinsvorsorge ist. Die Eurocomm-PR, ein Unternehmen der Wien Holding, leistet einen Beitrag dazu, indem sie mit dem Büro für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft (BDK) der Stadt Wien kooperiert.

Das Büro für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft (BDK) der Stadt Wien erstellte in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP) eine Studie zum Thema „Rekommunalisierung in Europa – Fakten, Motive, Beispiele“. Wien sticht in der Studie als internationales Vorbild heraus. Während andere Städte in den 1990er Jahren kommunale Dienstleistungen wie Gemeindewohnungen, Energieversorgung, Müllabfuhr oder Wasser privatisiert haben, hat sich Wien aus sozialen und volkswirtschaftlichen Gründen dagegen entschieden. Immer mehr europäische Kommunen folgen nun dem Vorbild Wien und bringen privatisierte Dienstleistungen wieder in Eigenregie und in besserer Qualität und günstiger als Private.

Positive Auswirkung auf die lokale Wertschöpfung
Die AutorInnen der Studie erklärten, dass kommunale Ausgaben positive Auswirkungen auf die lokale Wertschöpfung haben: Die Ausgaben aller Gemeinden Österreichs für die Daseinsvorsorge erzeugen einen Gesamteffekt von circa 39 Milliarden Euro, jene Wiens einen Wertschöpfungseffekt von alleine 18 Milliarden Euro. Die Ausgaben der Gemeinden führen zu einem arbeitsmarktpolitischen Gesamteffekt von 460.000 Vollzeitäquivalenten, allein Wiens Ausgaben zu 250.000 Arbeitsplätzen.

Bei der Präsentation der Studie sagte Bürgermeister Michael Ludwig: „Die Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge haben in Wien eine große Tradition. Sie sind in hohem Ausmaß für die beste Lebensqualität und die Leistbarkeit des Lebens in unserer Stadt mitverantwortlich. Deswegen haben wir die Privatisierungsmode nicht mitgemacht, sondern unsere Leistungen stetig verbessert und, allen voran den gemeinnützigen Wiener Wohnbau, sogar ausgebaut.“

Kooperation zwischen Eurocomm-PR und BDK
Mit dem Fokus auf diverse Bereiche der Daseinsvorsorge – von der Wasserversorgung, der Abwasser- und Müllentsorgung über die Gesundheits- und sozialen Dienstleistungen bis hin zum öffentlichen Personen-Nahverkehr – kooperiert und agiert die Eurocomm-PR gemeinsam mit dem BDK. In der 2019 vorgestellten Studie werden wichtige Beispiele der Rekommunalisierung von Dienstleistungen in der Europäischen Union dokumentiert. Es wird auch der volkswirtschaftliche Wert öffentlicher Infrastrukturen und Investitionen sowohl wissenschaftstheoretisch als auch an praktischen Beispielen nachgewiesen.

Eurocomm-PR: Wiens Brücke nach Europa
Seit 1. Jänner 2016 ist die Eurocomm-PR für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wien in Belgrad, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb zuständig. In allen genannten Städten verfügt die Eurocomm-PR über Auslandsbüros, Bratislava wird vom Headoffice in Wien betreut. Ziel ist es, Wien als Drehscheibe im Herzen Europas weiterhin zu stärken, den Austausch der Städte zu forcieren und die Präsenz Wiens in den Zielmärkten zu sichern, wobei es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Städte und Gemeinden im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen zu wahren. So soll sich Europa von einer Wirtschafts- und Währungsunion in eine Sozial- und Umweltunion weiterentwickeln.

Weitere Informationen:
Eurocomm-PR
WH Media

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