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Audio- und Videomitschnitte der VBW wurden digitalisiert und in der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums archiviert und verfügbar gemacht © Österreichische Mediathek/Gerhard Sedlacek

Wien Holding News

Mi, 22. Juni VBW

Archiv der VBW in der Österreichischen Mediathek

In Kooperation mit der Österreichischen Mediathek werden Audio- und Videomitschnitte, die von den Vereinigten Bühnen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, aufgezeichnet wurden, digitalisiert, langzeitarchiviert und in der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums Wien für die interessierte Öffentlichkeit und wissenschaftliche Recherchen verfügbar gemacht.

Die Vereinigten Bühnen Wien verwahren ein über die Jahrzehnte gewachsenes Archiv an historischen Aufnahmen aus über 70 Jahren Theatergeschichte der Stadt Wien. Ob Oper, Liederabend, Konzert oder Musicalproduktion: Im Archiv der Vereinigten Bühnen Wien lagern unzählige Aufnahmen und interne Mitschnitte, die nun durch eine Kooperation mit der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums Wien zugänglich gemacht werden.

Um diese kulturhistorisch und künstlerisch wertvollen Schätze des Medienarchivs auch für das Publikum der Zukunft zu bewahren, werden die Mitschnitte nun von der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums Wien digitalisiert und langzeitgesichert. Denn analoge Medien unterliegen selbst unter optimalen Lagerbedingungen dem zeitlichen Verfall, zudem besteht die Gefahr, dass entsprechende Abspielgeräte oft nicht mehr verfügbar sind. Diese analogen Träger wurden digitalisiert und in mehrfach gesicherter Form im digitalen Massenspeicher der Österreichischen Mediathek archiviert. Durch die digitale Langzeitarchivierung wird nun gewährleistet, dass diese Aufnahmen als kulturelles Erbe dauerhaft bewahrt werden und auch nachkommenden Generationen zur Verfügung stehen. Die Vereinigten Bühnen Wien erhalten neben den Digitalisaten für das eigene Archiv auch die originalen, historischen Träger zurück. Im weiteren Verlauf der Kooperation werden weitere Ton- und Videoaufnahmen digitalisiert und langzeitgesichert und stehen zusätzlich mit Ende des Jahres der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Altes Ton- und Videomaterial von Josef Meinrad, Oskar Werner, Theo Lingen bis zu Juliette Greco

Aktuell wurde gerade die Digitalisierung von 300 Tonbändern aus den 1960er Jahren abgeschlossen, die Theaterstücke, Liederabende, Lesungen, Operetten und Musicals beinhalten. Dabei sind Aufnahmen mit Josef Meinrad, Oskar Werner, Helmut Qualtinger, Erich Kästner, Theo Lingen, Juliette Greco, Greta Keller, Georg Kreisler oder Friedrich Gulda.

„Ton- und Videomaterial der letzten 70 Jahre der Vereinigten Bühnen Wien, aus dem Theater an der Wien, dem Raimund Theater, dem Ronacher und der Kammeroper wird durch die Kooperation mit der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums Wien öffentlich zugänglich gemacht. Wir danken für die großartige Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Schätze, die im Laufe der Zusammenarbeit aus der reichen Geschichte unserer historischen Theater gehoben werden und damit als digitales kulturelles Gedächtnis der Stadt Wien für Alle zur Verfügung stehen", so Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien.

„Analoge Aufnahmen sind fragile Zeitzeugen und vom Verfall bedroht. Durch die bewährte Expertise der Österreichischen Mediathek können die Archivschätze von bedeutenden Kulturinstitutionen wie den Vereinigten Bühnen Wien digitalisiert und langzeitarchiviert werden. Diese Kooperation ermöglicht also derart wertvolles Kulturerbe auch für zukünftige Generationen zu bewahren“, so Peter Aufreiter, Generaldirektor des Technischen Museums Wien mit Österreichischer Mediathek.

Über die Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien

Die Österreichische Mediathek ist das österreichische Archiv für Ton- und Videoaufnahmen und bewahrt mit über zwei Millionen Tonaufnahmen und Zehntausenden Videos von Unterhaltungsmusik und ernster Musik bis hin zu Literatur, Geschichte, Politik, Alltag und Wissenschaft das audiovisuelle Kulturerbe Österreichs. Da aber historische Aufnahmen fragile Zeitzeugen sind, deren Bestand nicht zuletzt aufgrund von fehlenden Abspielgeräten gefährdet ist, stellt die Digitalisierung von Medien neben dem Sammeln und Archivieren eine wichtige Aufgabe dar. Zusätzlich werden die Bestände vor Ort und online auch einem breiten Publikum zugänglich gemacht und regelmäßig in Online-Ausstellungen aufbereitet. Zuletzt wurde das Medienarchiv der Salzburger Festspiele digitalisiert, das Beethovenjahr mit „Beethoven.vor.Ort“ begangen und der Schallplatten-Nachlass von Arnold Schönberg in „Schönberg. Eine transatlantische Hörreise“ präsentiert.

Weitere Informationen:
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