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Di, 2. Dezember 2014 WSE

Historisches Stiertor

© PID / Jobst

Die mächtigen Skulpturen des denkmalgeschützten Stiertors in der Viehmarktgasse in Wien-Landstraße sind in den vergangenen Monaten restauriert worden. Der Eingang wurde am 28.11. von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger wieder freigegeben.

Die steinernen Stiere, 1883 geschaffen von Bildhauer Anton Schmidgruber, sind eindrucksvolle Relikte aus der Zeit des alten Wiener Schlachthofs und Zentralviehmarkts. Heute sind sie das Tor zu einem modernen, wachsenden Stadtteil, in dem bereits rund 6.800 Menschen arbeiten und leben.

"Die Denkmäler unserer Stadt zu schützen und zu erhalten, ist eine Aufgabe, der wir gerne nachkommen", sagte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. "Das Stiertor hat eine ganz besondere Geschichte. Von hier aus wurde mehr als hundert Jahre lang die Wiener Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt. Ich freue mich daher, dass wir diesen Teil der Wiener Stadtgeschichte in Erinnerung halten." Die Sanierung wurde aus Mitteln des Wiener Altstadterhaltungsfonds und des Bezirks finanziert.



Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger präsentieren das restaurierte Stiertor in Neu Marx. © PID / Jobst


Bezirksvorsteher Erich Hohenberger: "Der Schlachthof und der Zentralviehmarkt waren über Jahrzehnte ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für den dritten Bezirk. Heute steht Neu Marx für neue Chancen und mit dem Nutzungsmix Medien, Forschung und Technologie für die wirtschaftliche Zukunft dieses Grätzels. Das Stiertor ist ein wichtiges Symbol der Vergangenheit, aber auch - dank seiner kraftvollen Ausstrahlung - ein gutes Zeichen für die notwendigen Anstrengungen für die Zukunft."

Die Metalltore sollen in einem weiteren Schritt saniert und danach wieder montiert werden. Die Durchfahrt von der Viehmarktgasse in das Areal bleibt für den motorisierten Individual- und Lieferverkehr verboten. Lediglich für Fußgänger und Radfahrer wird das Stiertor offen sein.

Neu Marx: Vom alten Schlachthof zum modernen Wirtschaftsstandort
Vom alten Schlachthof zum modernen Wirtschaftsstandort: Das 37 ha große Areal in Neu Marx hat sich stark entwickelt. Die WSE, ein Unternehmen der Wien Holding, ist am Ausbau des Gebiets federführend beteiligt. Früher befanden sich hier der Schlachthof und der Fleischmarkt der Stadt Wien. Als Relikte von damals sind heute noch zahlreiche denkmalgeschützte Backsteinbauten und die riesige Marx Halle (ehemalige Rinderhalle) erhalten. In den vergangenen Jahren wurden die historischen Gebäude Zug um Zug revitalisiert und um zahlreiche neue Gebäude ergänzt. Dazu gehören zum Beispiel das T-Center, die Marxbox, das Media Quarter Marx, das Öko-Bürogebäude Solaris und das Büro- und Hotelgebäude doppio & doppio. Rund um das Areal sind der Campus Vienna Biocenter und mehrere Wohnhausanlagen entstanden. Auch die Infrastruktur wurde enorm aufgewertet mit einem neuen Straßen- und Wegenetz, einem Kindergarten, mehreren Cafés und Restaurants sowie dem Robert-Hochner-Park und der neuen Hochgarage unter der Südosttangente.

Heute arbeiten am Standort mehr als 6.800 Menschen. Medien, Kreativwirtschaft, Technologie und Forschung sind die Branchen, aus denen die rund 100 Unternehmen und Institutionen kommen, die sich hier mittlerweile angesiedelt haben. Dazu zählen zum Beispiel die ProSiebenSat.1 PULS 4-Gruppe, die Wiener Zeitung, T-Mobile Austria, das echo medienhaus sowie Betriebe und Einrichtungen aus dem Technologiebereich wie Acron Molecules, die Affiris AG, das Institut für Molekulare Biotechnologie oder die Max F. Perutz Laboratories, um nur einige zu nennen.

 

Weitere Informationen:
Neu Marx
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