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In der Landsteinergasse und in der Wiesberggasse (Foto) in Wien-Ottakring entstand rechtzeitig zum Schulstart neuer Bildungsraum © Romana Fürnkranz

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Mo, 13. September WIP

Ottakring: Neuer Schulraum in der Landsteinergasse und Wiesberggasse

Eine Aufstockung, Erweiterung und Sanierung der beiden Schulen in der Landsteinergasse und in der Wiesberggasse in Wien-Ottakring bieten Schüler*innen und Pädagog*innen rechtzeitig zum Schulstart neuen Bildungsraum. Umgesetzt wurde der Bau von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, in enger Kooperation mit der Stadt Wien.

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr, Bildungsdirektor Heinrich Himmer, Bezirksvorsteher Franz Prokop, die Abteilungsleiterin-Stellvertreter der Stadt Wien – Schulen, Udo Graßl, und Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak haben vergangenen Freitag, die neuen Räumlichkeiten im Zuge des Straßenfestes der Schule feierlich eröffnet.

Termingerecht fertig gestellt
In der Hans-Christian-Andersen-Volksschule in der Landsteinergasse wurden drei neue Bildungsräume sowie eine Bibliothek durch einen Dachgeschoßausbau geschaffen. Die Mittelschule in der Wiesberggasse wurde um zwei Geschoße aufgestockt und um drei neue Bildungsräume, zwei Werkräume, eine Lehrküche und eine Bibliothek erweitert. Zeitgleich wurde eine Generalsanierung beider Schulen im Rahmen des Schulsanierungspakets der Stadt Wien durchgeführt. Die Bauarbeiten wurden termingerecht zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 fertig gestellt. Insgesamt konnte für beide Schulen eine Mehrung um jeweils 4 Klassen geschaffen werden. Der Volksschule stehen nun 16 Klassen zur Verfügung und die Mittelschule wird mit 14 Klassen geführt.

„Mit der Sanierung und der Erweiterung haben wir einen bestehenden Schulstandort wesentlich verbessert und auf höchstes Niveau gehoben. Der laufende Schulbetrieb wurde während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten“, freut sich Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr über die rasche Umsetzung des Projekts. Einige Klassen der Mittelschule wurden während der Bauzeit an Ausweichstandorten unterrichtet.

„Unser Ziel ist es, den Wiener Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Bildung zu Gute kommen zu lassen - dafür bedarf es einer entsprechenden Bildungsinfrastruktur an den Schulen. Mit der Sanierung und Erweiterung der Volks- und Mittelschule fördern wir eine moderne und innovative Pädagogik und steigern durch zusätzliche räumliche Erweiterungen auch die pädagogische Qualität“, sagt Bildungsdirektor Heinrich Himmer.

„Der Schulstandort Landsteinergasse/Wiesberggasse repräsentiert den gelungenen Abschluss einer Reihe an Schulsanierungen. Im Rahmen des Schulsanierungspakets entstanden mit einer Gesamtinvestition von rund 100 Mio. Euro attraktive und zukunftsfitte Schulstandorte für Ottakring. Denn jeder Euro der in Bildung investiert wird, kommt um ein Vielfaches zurück und steigert damit die Chancengleichheit für unsere Kinder!“, sagt Bezirksvorsteher Franz Prokop.

„Die Schaffung von zusätzlichem Pflichtschulraum im Zuge von Erweiterungen und Sanierungen ist eine wichtige Aufgabe der Stadt Wien - Schulen. Durch die innovative und ganzheitliche Betrachtung des Standortes Landsteiner-/Wiesberggasse konnten wir auch organisatorisch zusätzliche Klassen entwickeln und den Kindern eine moderne Lernumgebung schaffen“, betont Abteilungsleiterin-Stellvertreter Udo Graßl.

Umgesetzt wurde der Bau von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, in enger Kooperation mit der Stadt Wien.

„Unser Projektteam hat auch bei diesem, während der Coronakrise umgesetzten, Schulbau in bewährter Weise termin- und kostentreu gearbeitet. Wir haben mit dieser Sanierung und Erweiterung modernsten Raum für die Kinder und die Lehrenden geschaffen und sind stolz, nun schon seit sechs Jahren ein Teil der Schulbauoffensive der Stadt Wien zu sein“, sagt Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

Verbindung zwischen den Schulgebäuden
Die beiden separat stehenden Schulgebäude sind seit deren Errichtung über einen gemeinsamen ebenerdigen Innenhof verbunden. Durch eine eingeschoßige Bebauung dieses Bereiches wurde eine barrierefreie und witterungsgeschützte Verbindung der beiden Schulen ermöglicht. An dieser Stelle sind nun zwei moderne Turnsäle sowie die Zentralgarderoben situiert.

Der Freibereich zwischen den Schulen wurde auf das Niveau des ersten Obergeschoßes gehoben. Am Dach der im Innenhof liegenden Gebäudeteile entstand eine große Sport- und Spielfläche für die Schulen. Ein kleiner Zubau zur Volksschule Landsteinergasse beherbergt eine Aufwärmküche und einen Speisesaal. Die Volksschule kann jetzt mit schulischer Tagesbetreuung geführt werden.

Weitere Informationen:
WIP
WSE

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