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John Daszak (Herodes) und Marlis Petersen (Salome) ab 18. Jänner 2020 im Theater an der Wien. © Werner Kmetitsch
 

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Do, 2. Jänner VBW

Salome ab 18. Jänner 2020 im Theater an der Wien

Richard Strauss' Musikdrama in einem Akt feiert am 18. Jänner 2020 Premiere im Theater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding.

1905 uraufgeführt, war „Salome“ ähnlich polarisierend wie Oscar Wildes gleichnamiges Stück, auf dem die Oper basiert. Wilde beabsichtige das Drama 1893 zu veröffentlichen, allerdings wurde es in England zensiert und teilweise als Bearbeitung eines biblischen Stoffs auch verboten. Mittlerweile gilt es als eines der wichtigsten Dramen seiner Zeit. Richard Strauss‘ Version konnte an der Wiener Staatsoper erst 1918 aufgeführt werden, weil der Klerus es bis dahin verhindert hatte. Cosima Wagner, die zweite Ehefrau von Richard Wagner, urteilte: „Das ist Wahnsinn! … Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht.“ Zeitgenosse Gustav Mahler hingegen meinte: „Das ist Ihr Höhepunkt bis jetzt!“ Die Uraufführung an der Dresdner Hofoper kam nur unter Mühen zustande, da das Ensemble Schwierigkeiten mit der damals ungewohnten, schwierigen Musik und dem Einfühlen in die Rollen hatte. Mit einem inhaltlich sowie musikalisch beispiellosen, kaum zwei Stunden langen Schocker katapultierte Strauss die Oper in die Moderne. Bei der österreichisch-ungarischen Erstaufführung waren die Künstler Alban Berg, Giacomo Puccini, Arnold Schönberg und Alexander von Zemlinsky anwesend.

Sexualität trifft auf religiöse Reinheit
Zur Zeit der Regierung von Herodes II. Antipas (circa um 30 n. Chr.) hat der Herrscher den Propheten Jochanaan (alias Johannes der Täufer) einsperren lassen, weil er andauernd gegen seine Frau Herodias wegen angeblicher Ausschweifungen eiferte. In seiner Zisterne gefangen, ruft er immer wieder Prophezeiungen nach oben, dass bald ein anderer kommen und diese dekadente Welt säubern und erneuen werde. Prinzessin Salome, die Tochter von Herodias, wird neugierig auf die Verwünschungen von Jochanaan und mittels ihrer Verführungskünste kann sie beim jungen Soldaten Narraboth erwirken, dass dieser die Zisterne öffnen und den Propheten herauskommen lässt. Salome fühlt sich angezogen von seinem Äußeren, Jochanaan wiederum ist angeekelt von der aufreizenden Schönheit der Prinzessin. Ob ihrer Lüsternheit und Uneinsichtigkeit verflucht Jochanaan Salome und kehrt wieder in die Zisterne zurück. Die Verwünschungen, die er aus seinem Gefängnis ruft, bezieht Herodias auf sich und fordert den Tod des Propheten. Herodes traut sich nicht, ihn hinrichten zu lassen, da er ja doch ein heiliger Mann sein könnte. Zur Ablenkung will Herodes, dass Salome für ihn tanzt. Sie willigt jedoch erst ein, als Herodes schwört, ihr dafür jeden Wunsch zu erfüllen. Nach ihrem Tanz wünscht sich Salome den Kopf des Jochanaan auf einer Silberschüssel. Salome nimmt den Kopf entgegen und steigert sich in einen ekstatischen Liebestaumel, was Herodes abstößt. Als sie den Mund des enthaupteten Jochanaan küsst, lässt Herodes sie umbringen.

Premiere
Samstag, 18. Jänner 2020, 19.00 Uhr

Termine
Montag, 20. Jänner
Donnerstag, 23. Jänner
Samstag, 25. Jänner
Dienstag, 28. Jänner
Donnerstag, 30. Jänner

jeweils um 19.00 Uhr im Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien)

Tipp: Einführungsmatinee 
Sonntag, 12. Jänner um 11.00 Uhr

Tickets
Tickets sind in an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online und bei Wien-Ticket im Callcenter (01/588 85, täglich von 08.00 – 20.00 Uhr), im Wien-Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 – 19.00 Uhr), online und in allen weiteren Wien-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen:
Theater an der Wien
Theater an der Wien - Facebook
Wien-Ticket
Wien-Ticket - Facebook

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