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Giacomo Puccinis Meisterwerk feiert am 18. Jänner 2022 Premiere im Theater an der Wien. © Franz Schwarzinger

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Fr, 14. Jänner VBW

Tosca: Premiere im Theater an der Wien am 18. Jänner

Am 18. Jänner 2022 präsentiert das Theater an der Wien der VBW, ein Unternehmen der Wien Holding, die Premiere der weltberühmten Oper von Giacomo Puccini.

Giacomo Puccini legte mit seiner fünften Oper "Tosca" ein Werk vor, das ihm zwar Erfolg brachte, die Gesellschaft aber spaltete. Dass überhaupt Victorien Sardous Drama "La Tosca" (1887, Paris) Basis für eine Oper sein sollte, war vermutlich Puccinis Idee. Im Jahr 1889 besuchte er eine Aufführung von "La Tosca" und bat daraufhin seinen Verleger Ricordi, sich die Rechte für eine Vertonung bei Sardou zu sichern. Weil er mit anderen Aufträgen ausgelastet war, erkundigte sich Puccini erst im Jahr 1895 wieder bei Ricordi über den Stand der Dinge im Fall Tosca. Die Rechte waren gesichert, Luigi Illica war als Librettist vorgesehen, Giuseppe Giacosa wurde noch hinzugezogen und sogar Victorien Sardou soll an dem Libretto maßgeblich mitgewirkt haben.

Nach Fertigstellung des Librettos – es war eine reichlich schwierige Zusammenarbeit der Autoren –, begann Puccini im Sommer 1898 mit der Vertonung. Im September 1899 beendete er "Tosca" laut eigenem Tagebucheintrag. Die erfolgreiche Uraufführung fand am 14. Jänner 1900 im Teatro Costanzi in Rom unter Leopoldo Mugnone statt. Den ersten wirklich triumphalen Erfolg brachte dann die Erstaufführung an der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini gute zwei Monate später. Seitdem ist "Tosca" aus dem Repertoire nicht wegzudenken.

Einmaliger Opern-Schocker
Nun war der Verismo keine Neuheit mehr, aber derart brutal ist es wohl selten in einer Oper zugegangen: Mord, Folter und Liebe, Eifersucht und Leidenschaft – alles ist im Übermaß vorhanden. Daher löste dieser Politkrimi in Musik erhebliche Kontroversen aus: Hauptvorwurf gegenüber dem Verismo war, es sei eine Form des Sensationstheaters platter Machart; Effekthascherei, wäre der heutige Begriff dafür. Julius Korngold nannte Tosca ein "Quälodrama", Richard Specht "verlogenstes Kolportagetheater". Die einhellige Meinung der zeitgenössischen Kritiker war: musikalisch zu derb und zu wenig poetisch. Erst nach 1945 wurde die Geschichte um die tief gläubige Tosca, den leidenschaftlichen Cavaradossi und den sadistischen Scarpia psychologisch interpretiert. Zu dem Drama auf der Bühne erklingen im Orchestergraben pointierte Charakterzeichnungen der Figuren, aber – wie gewohnt bei Puccini – auch lyrische Wendungen und wunderschöne Melodien, die diesen Opern-Schocker einmalig machen.

Besetzung
Starregisseur Martin Kušej, der bereits 2008 Strawinskys "The Rakes’s Progress" im Theater an der Wien inszenierte, übernimmt die Inszenierung dieses Meisterwerks. Die musikalische Leitung liegt beim deutschen Dirigenten Ingo Metzmacher, der von 1997 bis 2005 Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg war. In der Rolle der Floria Tosca tritt die lettische Sopranistin Kristine Opolais auf. Gegenübergestellt wird ihr der chilenische Tenor Jonathan Tetelman in der Rolle des Mario Cavaradossi.

Premiere
Dienstag, 18. Jänner 2022, 19.00 Uhr

Termine
Freitag, 21. Jänner
Sonntag, 23. Jänner
Mittwoch, 26. Jänner
Freitag, 28. Jänner
Sonntag, 30. Jänner

jeweils um 19.00 Uhr im Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien)

Tipp: Einführungsmatinee 
Sonntag, 16. Jänner 2022, 11.00 Uhr

Tickets
Tickets sind in an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online unter www.theater-wien.at und bei Wien Ticket im Callcenter (01/588 85, täglich von 08.00 – 20.00 Uhr), im Wien Ticket Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 – 19.00 Uhr), auf www.wien-ticket.at und in allen weiteren Wien Ticket Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen:
Theater an der Wien
Theater an der Wien - Facebook
Wien Ticket
Wien Ticket - Facebook

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