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Mit der Umsetzung des Projekts Viola Park kann nun begonnen werden ©  könig|arch architekten, EGKK Landschaftsarchitektur

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Do, 18. Juni 2020 WSE

Viola Park: Wohnen, Lernen und Arbeiten neben dem Stadion der Wiener Austria

Nach der Neugestaltung des Stadions der Wiener Austria in Favoriten von 2016 bis 2018, dem Bau einer Tiefgarage und neuer Infrastruktur rund um die Arena wird nun auch die Umgebung aufgewertet und neu genutzt: Auf einer Fläche von insgesamt knapp sechs Hektar entsteht gleich neben dem Stadion das neue, gemischte Stadtquartier Viola Park. Für die Teilfläche von ca. 3,5 Hektar ist die WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding, zuständig. Mit der im Mai erfolgten Umwidmung des Areals im Wiener Gemeinderat kann nun mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.

Ein Sportgymnasium, ein Pflege- und Seniorenwohnhaus, zwei Parkanlagen mit insgesamt 12.000 Quadratmeter Fläche sowie Wohnungen und Nahversorger werden für neues Leben direkt beim Erholungsgebiet Laaer Wald sorgen. Zwischen den geplanten Baukörpern wird es viele Freiräume sowohl für die BewohnerInnen und die NutzerInnen als auch für die umliegende Bevölkerung geben. „Bereits heuer wird die WSE mit der Bauplatzarrondierung und der Baufreimachung sowie der Vertragsunterzeichnungen für den Bau und Betrieb eines Sportgymnasiums sowie einer Pflegeeinrichtung die ersten Maßnahmen zur Realisierung des Projekts setzen“, erklärt Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

Im vergangenen Jahr hat die WSE gemeinsam mit den privaten Eigentümern einen Bebauungsplan für den neuen Stadtteil vorgestellt. AnrainerInnen und Interessierte konnten die Pläne an zwei Tagen bei Bürgerinformationsveranstaltungen vor Ort einsehen und diskutieren. Im kommenden Jahr werden die Investoren für die Wohnbauplätze fixiert und die Planungen beginnen. 2022 ist der Start der Bauarbeiten geplant.

Vielfältige Nutzungen, viel Grünraum
Die Vorgaben für die Bebauung sehen ein abwechslungsreiches Stadtquartier mit durchgängigen Gestaltungselementen vor. „Wichtig sind allen Projektbeteiligten die starke Vernetzung mit dem Umfeld sowie aktive und kommunikative Erdgeschoßzonen für die Belebung des öffentlichen Raums“, erklärt Oblak.

Die Umgebung wird mit einem engmaschigen Wegenetz zwischen den verschiedenen Freiräumen und dem Anschluss an übergeordnete Wegeverbindungen in den neuen Stadtteil einbezogen. Zwei Parkanlagen mit öffentlicher Durchwegung und bauplatzübergreifende Kinder- und Jugendspielplätze laden zum Verweilen ein. Dach- und Fassadenbegrünungen sorgen für gute Kühlung und noch mehr Aufenthaltsqualität.

Energieeffizient und mobil
Den künftigen BewohnerInnen und NutzerInnen der Gebäude werden zahlreiche umweltfreundliche Mobilitätsangebote mit ausreichend Radabstellanlagen in hoher Qualität, Platz für Lastenräder und Radreparaturstellen auf jedem Bauplatz, Carsharing-Angeboten, E-Tankstellen und einem bauplatzübergreifenden Garagenkonzept gemacht. Für einen energieeffizienten Betrieb der Gebäude sorgen Fernwärme und/oder alternative und lokale Energiequellen wie zum Beispiel Wärmetauscher für die Kühlung, kompakte Baukörper und der Einsatz von LED-Technologie.

Weitere Informationen:
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