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Bei der neuen Gesprächsreihe "Let´s talk about Beethoven" eröffnen ExpertInnen neue Perspektiven zum Musikgenie Beethoven (c) Hanna Pribitzer

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Mo, 20. April Haus der Musik

Neue Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“

Gemeinsam mit WIEN BEETHOVEN 2020 lädt das Haus der Musik, ein Museum der Wien Holding, Interessierte zur neuen Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“, anlässlich des Beethoven-Jahres 2020 ein. Dabei lassen verschiedene RednerInnen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum berühmten Komponisten.

Die ersten drei Termin der Gesprächsreihe werden aufgrund der aktuellen Situation vorab aufgezeichnet und als Mitschnitt auf der Facebook-Seite und auf dem Youtube-Kanal des Museums veröffentlicht. Alle weiteren Termine finden aus heutiger Sicht wie geplant statt, werden im Anschluss allerdings ebenfalls online abrufbar sein.

Beethoven als geselliger Einzelgänger
Montag, 22. April - online
Thomas Leibnitz eröffnet die neue Gesprächsreiche und spricht zum Thema „Beethoven als geselliger Einzelgänger“. Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in denen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Neben Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung, die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

Beethoven als Hofmusiker
Mittwoch, 27. Mai - online
Birgit Lodes spricht am zweiten Abend der Gesprächsreihe über den Hofmusiker Beethoven. Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Beethoven in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten
Donnerstag, 4. Juni - online
Beim dritten Termin der Gesprächsreihe kommt Oliver Rathkolb zu Wort. Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist posthum lange gerungen worden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung durch die Grabrede Grillparzers und dem Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche AkteurInnen und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Beethoven — seine Streichquartette
Donnerstag, 22. Oktober, 18:30 Uhr
Lidia Baich spricht am vierten Abend der Gesprächsreihe über Beethoven und seine Streichquartette. Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp, den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur. In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet. Aus dem Zyklus der zehn Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

Der „Beethoven-Geiger“
Mittwoch, 9. Dezember, 18:30 Uhr
Clemens Hellsberg geht am letzten Abend der Gesprächsreihe dem „Beethoven-Geiger“ auf die Spur. „Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden.

WIENBEETHOVEN2020
Sämtliche Aktivitäten des Wiener Beethovenjahres werden unter der Dachmarke WIENBEETHOVEN2020 gebündelt. Das Koordinationsbüro WIENBEETHOVEN2020 zieht die nötigen Querverbindungen in der Stadt und legt den roten Faden, der alle zu Beethoven führt: ganz unter dem Motto: „Beethoven gehört allen.“ Neben Vernetzung und Zusammentragen des bereits Vorhandenen und schon geplanter Projekte Wiener (Kultur-)Institutionen ist eine weitere zentrale Aufgabe von WIENBEETHOVEN2020 das Initiieren von Projekten. So entstand auch gemeinsam mit dem Haus der Musik die Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“.

Weitere Informationen:
Haus der Musik
WIENBEETHOVEN2020

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