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Fr, 12. Jänner Jüdisches Museum

Besucherrekord im Jüdischen Museum Wien

Rund 130.000 BesucherInnen im Jahr 2017 - ein Plus von 22 % im Vergleich zu 2016: Nach dem Besucherrekord im Jahr 2015 konnte das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, im vergangenen Jahr das Ergebnis übertreffen. Sowohl im Palais Eskeles als auch im Museum Judenplatz, konnte ein absoluter Besucherrekord in der Geschichte des Museums erreicht werden.

Zahlreiche Highlights 2017 und ein erfolgreiches Vermittlungsprogramm
Als besonderer Besuchermagnet erwies sich im Palais Eskeles die Ausstellung "Kauft bei Juden! Geschichten einer Wiener Geschäftskultur" (Zum Videobericht »). Nahezu 48.000 Personen besuchten die von Astrid Peterle kuratierte Ausstellung, die an die verlorengegangene Kaufhaustradition erinnerte. Die noch bis 6. Mai 2018 laufende Ausstellung "Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin" (Zum Videobericht ») brachte bereits in den ersten zweieinhalb Monaten über 11.000 Interessierte in das Museum Judenplatz. "Wir konnten durch den Besucherrekord im vergangenen Jahr auch die Eintrittserlöse erhöhen. Ich hoffe, dass wir dieses hohe Niveau 2018 halten können, da wir heuer eine erneute Subventionskürzung der Stadt Wien verkraften müssen", so Direktorin Danielle Spera.

Prominenteste Gäste 2017 waren Prinz Charles und Herzogin Camilla, die das Jüdische Museum Wien im Rahmen ihres Wien-Aufenthalts besuchten. Sie hoben die große Bedeutung des Museums als Kommunikationsort zwischen den Generationen hervor und waren speziell von der Vermittlungsarbeit und den Programmen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten angetan.

Besonders erfreulich ist das anhaltende Interesse an den Veranstaltungen des Museums und am Vermittlungsprogramm, das von mehr als 12.000 Personen wahrgenommen wurde. Seit Mai 2017 nehmen auch Berufsschulklassen und Polytechnischen Schulen kostenlos an Führungen und Workshops teil. Dieses Angebot wurde innerhalb von fünf Unterrichtsmonaten bereits von 430 SchülerInnen angenommen. Besonderes Interesse galt den Ausstellungen "Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur" und "Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin", vor allem durch den Praxisbezug zum Berufsfeld der SchülerInnen.

Internationale Ausstellungserfolge
Auch international war das Jüdische Museum Wien erfolgreich vertreten. Die von Hannah Lessing und Danielle Spera kuratierte Ausstellung "Lessing zeigt Lessing" wurde an mehreren Standorten in Polen, am Österreichischen Kulturforum Berlin gezeigt und ist derzeit am Austrian Cultural Forum London zu sehen. "A Good Day" des Künstlers Andrew M. Mezvinsky wurde im Rahmen des Internationalen Holocausttages in Zagreb präsentiert. Dort war auch die Ausstellung "Von Generation zu Generation. Arik Brauers neue Haggada" im Rahmen des International Festivals für Toleranz zu sehen. In der zweiten Jahreshälfte präsentierte das Museo della Comunità ebraica die Trieste Carlo e Vera Wagner die Schau "Jüdische Genies – Warhols Juden".

Abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm 2018
Auch für 2018 hat das Jüdische Museum Wien ein spannendes Ausstellungsprogramm zusammengestellt. Ab 11. April porträtiert die Ausstellung "Teddy Kollek. Der Wiener Bürgermeister von Jerusalem" den Lebensweg des legendären Politikers, der in Wien aufwuchs und 1935 seine Heimatstadt in Richtung Palästina verließ. Mit der Ausstellung "Verfolgt – verlobt – verheiratet. Scheinehen ins Exil" knüpft das Jüdische Museum Wien, ab 16. Mai 2018, an das Gedenkjahr 1938 an. Für einige Wiener Jüdinnen war eine Scheinehe die letzte Rettung. Anhand von zwölf Frauenbiographien, darunter Stella Kadmon und Alma Rosé, werden Chancen und Risiken einer Scheinehe als Überlebensstrategie beleuchtet. "The place to be. Salons als Orte der Emanzipation" stellt ab 30. Mai 2018 die Salons von Fanny Arnstein, Josephine Wertheimstein bis hin zu den Reformsalons von Berta Zuckerkandl und Eugenie Schwarzwald als kultivierte Orte der Politik und als politische Orte der Kultur vor. Im Herbst präsentiert "Ein flüchtiger Blick. Kurt Klagsbrunn" fotografische Einblicke in eine engagierte und integrierte Wiener jüdische Vorstadt-Familie, die 1938 zur Flucht gezwungen wurde. Mit "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien" zeigt Chefkurator Werner Hanak, anlässlich des 100. Geburtstages Bernsteins, den großen New Yorker Künstler in seiner Wiener Welt. Ab 31. Oktober zeichnet "Kabbalah. Die Ausstellung" die historische Entwicklung der Kabbala nach, unter der Berücksichtigung der Kontinuitäten und Diskontinuitäten, die zwischen ihren einzelnen Ausprägungen liegen. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Joods Historisch Museum Amsterdam gestaltet.

Weitere Informationen
Jüdisches Museum Wien
Jüdisches Museum Wien - Facebook

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