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Mi, 18. Februar 2015 Jüdisches Museum

Buchpräsentationen

Ayelet Gundar-Goshen © Katharina Luetscher

"Löwen wecken" ist der Titel des Buches der Autorin Ayelet Gundar-Goshen, das am 23.2. präsentiert wird. Eine weitere Buchvorstellung im Jüdischen Museum Wien, einem Museum der Wien Holding, folgt am 26.2.: "Damals war Heimat" von Marie-Theres Arnbom.

Ayelet Gundar-Goshen „Löwen wecken“
Montag, 23. Februar 2015, 18.30 Uhr

Als der Neurochirurg Etan Grien mitten in der Nacht einen illegalen Einwanderer überfährt und erkennt, dass der Mann sterben wird, trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Er lässt den Mann liegen und meldet den Unfall nicht. Doch am nächsten Tag steht die Frau des Opfers vor seiner Haustür und macht Etan einen ungewöhnlichen Vorschlag, der sein Leben komplett umkrempelt. „Löwen wecken“ ist die Geschichte eines Mannes, der einen falschen Schritt tut und diesen Weg dann weiterverfolgen muss. Ein stürmischer Roman, der sich in der stark umkämpften Grauzone zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung, Gut und Böse bewegt, und der zeigt, wie zerbrechlich unser geordnetes Leben eigentlich ist.

Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. Ihrem ersten Roman, „Eine Nacht, Markowitz“ wurde 2012 der renommierte Sapir-Preis für das beste Debüt Israels zugesprochen.

Die Radiojournalistin Anna Katharina Laggner im Gespräch mit der Autorin (in englischer Sprache).
Lesung (auf Deutsch): Rafael Schuchter

Einlass: 18.15
Eintritt frei


Marie-Theres Arnbom „Damals war Heimat. Die Welt des Wiener jüdischen Großbürgertums“
Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.00 Uhr

Sie sind Fabrikanten oder Wissenschaftler, Schriftstellerinnen oder Rabbiner, Industrielle oder Journalisten, Operettenkönige oder Pädagoginnen, Architekten oder Ärzte. Ihre Geschichten rekonstruieren im Kleinen eine große Gesellschaft, geprägt von enormer Vielfalt, unglaublicher Kreativität und wachem Innovationsgeist. Die Menschen, von denen Marie-Theres Arnbom erzählt, haben etwas gemeinsam: Sie haben ihre Wurzeln im Judentum und zählen zum Wiener Großbürgertum. Manchen ist Religion wichtig, andere stammen aus Familien, deren Eltern oder Großeltern konvertiert sind; erst 1933 respektive 1938 werden viele brutal an weit zurückliegende Ursprünge erinnert, die mit ihrem eigenen Leben kaum etwas zu tun haben.

Marie-Theres Arnbom zeichnet ungewöhnliche, mitunter skurrile Lebenswege nach, die von Wien nach Kansas führten oder aus Bad Ischl nach Afrika. Ein großartiges historisches Panorama der Welt des Wiener jüdischen Großbürgertums und ihres Fortlebens. Marie-Theres Arnbom, Dr. phil., ist Historikerin, Autorin, Kuratorin und Kulturmanagerin. Sie veröffentlicht Bücher und Beiträge zu zeit und kulturhistorischen Themen, die sie als Kuratorin auch an Museen in Szene setzt, und schreibt Programmhefte und Artikel für große Konzertveranstalter. 2004 gründete sie das Kindermusikfestival St. Gilgen als wesentlichen Bestandteil des Musiksommers im Salzkammergut.

Christoph Wagner-Trenkwitz im Gespräch mit der Autorin.

Um Anmeldung wird gebeten, Tel.: 535 04 31-110 oder E-Mail: events@jmw.at

Einlass 18.45 Uhr
Eintritt frei
 

Weitere Informationen:
Jüdisches Museum Wien
Jüdisches Museum Wien - Facebook

 

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