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Der Setzkasten von der Firma Holzhausen aus dem Jüdischen Museum Wien mit hebräischen Buchstaben. © Jüdisches Museum Wien

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Mi, 20. Jänner Jüdisches Museum

Nahaufnahmen aus dem Jüdischen Museum Wien

Mit den Nahaufnahmen bringt das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, den BesucherInnen einmal in der Woche jüdische Kultur und Geschichte auf seinem Online-Blog näher.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 bleiben beide Museumsstandorte, Museum Dorotheergasse und Museum Judenplatz, vorerst geschlossen. Auch das Café Eskeles, der Museumshop Gottfried & Söhne, das Archiv und die Bibliothek sind geschlossen. Damit alle Interessierten nicht komplett auf die spannenden Ausstellungen und Sammlungen verzichten müssen, präsentiert das Jüdische Museum Wien laufend neue Nahaufnahmen zu jüdischer Kultur.

Nahaufnahme: Auf der Suche nach dem Glück...
…finden sich im Inventar des Jüdischen Museums Wien 78 Einträge, darunter der Familienname Glück, Glück- und Segenswünsche für das jüdische Neujahrsfest im Herbst, Glückwünsche zum Geburtstag und am Ende von Briefen. Das hebräische Wort in der Schreibung "Mazal" findet sich neun Mal, darunter Eheurkunden, Hochzeitsringe und Tora-Wimpel. Der Begriff "Amulett" liefert 64 Treffer.

In der Nahaufnahme zum Thema "Glück" werden ein Glücksbringer namens "Chamsa", ein Amulett, das von Kindern und Säuglingen getragen wurde sowie ein Kindbettzettel, der Neugeborene beschützen soll, vorgestellt.

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Nahaufnahme: Unterwegs in "Unserer Stadt!" – Rudolfsheim-Fünfhaus
Aus dem Fünfhauser Tempel ist im Jüdischen Museum Wien ein Kiddusch-Becher zu finden, aus der Synagoge in Sechshaus Plaketten für Institutionen der Wohltätigkeit. Beide Gotteshäuser hatten ihre Adressen im heutigen 15. Bezirk. Sechshaus ist der südlichste Bezirksteil des 15. Bezirks, Fünfhaus der nördliche und östliche Teil. Seit 1957 heißt der Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus und ist eine der 89 Wiener Katastralgemeinden.

Die Wiener Vororte bzw. die Bezirke außerhalb des Gürtels sind in der Wahrnehmung vieler WienerInnen nicht sehr oder gar nicht mit jüdischer Geschichte verknüpft. Die Anzahl der aus den Synagogen dieser Bezirke vor dem Novemberpogrom geborgenen Objekte ist relativ klein. Daher wirft das Jüdische Museum Wien einen genaueren Blick auf diese Sammlung.

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Nahaufnahme: Von Aleph bis Taw
Das hebräische Alphabet hat 22 Zeichen. Gibt man "hebräisch" als Suchbegriff in das Museumsinventar ein, werden 606 Objekte gelistet. Die Herkunft des Setzkastens aus dem Jüdischen Museum Wien mit hebräischen Buchstaben ist nicht vollkommen geklärt. Es handelt sich um eine Dauerleihgabe der Druckerei Holzhausen an das alte jüdische Museum. Die Firma Holzhausen war einst die Druckerei der Wiener Universität gewesen, vielleicht wurden die aus Blei gegossenen Buchstaben für diesen Zweck hergestellt?

Dass Jiddisch und Ladino mit hebräischen Buchstaben geschrieben werden, dass die hebräischen Buchstaben einen Zahlenwert haben und dass es Buchstaben mit Abendkleid gibt, erfährt man in der Nahaufnahme "Von Aleph bis Taw".

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Weitere Informationen:
Jüdisches Museum Wien
Jüdisches Museum Wien - Facebook

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