Wien Holding News
Nur noch bis 8. März: Die "Normale Katastrophe" im KunstHausWien
In der ersten großen institutionellen Einzelausstellung des Künstlers Julius von Bismarck in Österreich, widmete sich das KunstHausWien, ein Museum der Wien Holding, der menschlichen (Ohn-)macht im Angesicht der Klimawende. Die Schau ist nur noch bis 8. März 2026 zu sehen.
Die Ausstellung "Normale Katastrophe" thematisiert menschliche Selbstüberschätzung, aber auch Verantwortung und Handlungsmacht inmitten von Naturgewalten und fordert dazu auf, mit neuem Blick die Folgen unseres Tuns auf die Umwelt zu hinterfragen. Die Auseinandersetzung mit den Elementen Feuer und Wasser in einer Lebensumwelt, die der Mensch zunehmend verändert, bildet den roten Faden der Ausstellung.
Der Titel benennt den Zustand einer von multiplen Krisen geprägten Gesellschaft, in der tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Veränderungen zur neuen Normalität werden. In kraftvollen Bildern, mit technischen Erfindungen und extremen Versuchsanordnungen untersucht der Künstler die menschliche Wahrnehmung. Die daraus resultierenden Fotografien, Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen scheuen die große Geste nicht. Neben medienübergreifenden Werken der letzten fünfzehn Jahre sind neue Fotoarbeiten zu sehen. Für den begrünten Innenhof des KunstHausWien entsteht eine ortsspezifische Intervention.
Letzte Führung am 8. März 2026
Der letzte Rundgang durch die Ausstellung am 8. März um 11:00 Uhr gibt Einblicke in die ausgestellten Werkserien und liefert Hintergrundinformationen zu deren Entstehungsprozessen sowie zu den technischen Erfindungen des Künstlers.
Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
Treffpunkt: Foyer des KunstHausWien, keine Voranmeldung nötig
Weitere Informationen:
Kunst Haus Wien
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