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Di, 19. Februar 2013 Jüdisches Museum

Quasikristalle

© Kiepenheuer&Witsch

Die Lebensgeschichte einer Frau aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet - das ist "Quasikristalle", das neue Buch von Eva Menasse. Das Buch wird am 25.2. um 18.30 Uhr im Jüdischen Museum Wien, einem Museum der Wien Holding, vorgestellt.

Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.

Die Geschichte
Zu Beginn ist Xane Molin vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest des Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen. Dazwischen nähern wir uns ihr aus verschiedensten Blickwinkeln: Da ist ihr Vermieter, der sie misstrauisch beobachtet und eigene Geheimnisse hat, da ist der Überlebende eines Bürgerkriegs, der sich in sie verliebt, da ist die ungestüme Jugendfreundin, die Xane nach Jahrzehnten plötzlich nicht mehr zu ertragen glaubt.

Anleihe aus der Naturwissenschaft
Der Titel des Buches ist der Naturwissenschaft entliehen: Erst kürzlich wurde entdeckt, dass es nicht nur Kristalle mit klar symmetrischer Struktur, sondern auch gebrochene und scheinbar unregelmäßige gibt. Genauso verhält es sich mit dem Lebensweg: Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes erkennbar.

Buchpräsentation: Eva Menasse „Quasikristalle“
Montag, 25. Februar 2013 - 18.30 Uhr
Direktorin Danielle Spera führt durch den Abend.

Einlass: 18.15 Uhr
Eintritt frei

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Über Eva Menasse
Eva Menasse ist eine österreichische Journalistin und Schriftstellerin. 2005 erschien Menasses erster Roman "Vienna". In zahlreichen Anekdoten, die manche an Friedrich Torbergs Tante Jolesch erinnern, erzählt sie die fiktionalisierte Geschichte ihrer teils katholischen, teils jüdischen Verwandtschaft. Der damals in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorabgedruckte Roman stand im Herbst 2005 auf den Bestseller-Listen in Deutschland und Österreich. Im April 2005 rangierte das Buch auf Platz 1 der "ORF-Bestenliste". Eva Menasse erhielt für "Vienna", das in niederländischer, englischer, italienischer, slowenischer und tschechischer Übersetzung erschienen ist, den Rolf Heyne Debütpreis 2005.
 

Weitere Informationen:
Jüdisches Museum Wien
JMW Facebook-Fanpage

 

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